TwinCAT 3 Scope

Das Multicore-Oszilloskop für Big Data

| Redakteur: Gudrun Zehrer

TwinCAT 3 Scope kann mehrere Prozessorkerne für die Darstellung der Signale verwenden. Für jedes Chart ist individuell einstellbar, von welchem Kern die Rechenleistung zur Darstellung der Signale genutzt werden soll.
TwinCAT 3 Scope kann mehrere Prozessorkerne für die Darstellung der Signale verwenden. Für jedes Chart ist individuell einstellbar, von welchem Kern die Rechenleistung zur Darstellung der Signale genutzt werden soll. (Beckhoff Automation)

Mit TwinCAT Scope werden messtechnische Anwendungen auch für Big Data einfach: Der Multicore-Support ermöglicht die Aufzeichnung und Darstellung von sehr großen Datenmengen. Das Software-Oszilloskop ist vollständig in die TwinCAT-Steuerungsarchitektur integriert und ermöglicht über das Charting-Tool die einfache grafische Darstellung von Signalverläufen.

Vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 und Big Data gewinnt die Datenerfassung an Maschinen immer mehr an Bedeutung. Dabei müssen die Prozessdaten über den Lebenszyklus der Maschine hinweg in zeitlich korrekter Reihenfolge und mit höchster Performance grafisch übersichtlich dargestellt und analysiert werden. Mit dem TwinCAT 3 Scope lassen sich zeitliche Verläufe bis zu μs-Auflösung darstellen.

Durchgängiges Charting-Tool

Aufgrund seiner Multicore-Fähigkeit ist das TwinCAT Scope auch für große Aufnahmen mit mehreren hundert Variablen geeignet. Anwenderfreundlich ist die Integration im Microsoft Visual Studio und damit in die Engineering-Umgebung von TwinCAT. Dem Maschinenentwickler steht ein Charting-Tool zur Verfügung, mit dem das Engineering während der Applikationsentwicklung, aber auch die Prozessüberwachung vereinfacht wird.

Zur einfachen grafischen Darstellung von Signalverläufen

In Kombination mit den Softwaremodulen TwinCAT Analytics und TwinCAT IoT lassen sich die erfassten Prozessdaten lokal oder in der Privat- bzw. Public-Cloud analysieren. Egal an welchem Ort, die Darstellung der Signale im TwinCAT Scope erfolgt wahlweise in YT-, XY- oder in den neuen Balken-Diagrammen.

Die Eigenschaften im Überblick:

  • hohe Performance durch Multicore-Support,
  • einfaches, intuitives Engineering,
  • nahtlose Integration in Visual Studio,
  • hohe Abtastrate im μs-Bereich,
  • Trigger-gesteuerte Aufnahmen,
  • Analysen zur Laufzeit,
  • Export in verschiedene Datenformate,
  • Source-Control-Anbindung.

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