ABB

Der Blick auf das Gesamtsystem

| Autor / Redakteur: Olaf Meier / Stefanie Michel

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, setzten Premiumanbieter auf kundenspezifische Systemlösungen aus einer Hand.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, setzten Premiumanbieter auf kundenspezifische Systemlösungen aus einer Hand. (Bilder: ABB)

Der Maschinenbau benötigt statt einzelner Komponenten zunehmend Systemlösungen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Dafür sind Systemlieferanten erforderlich, die sowohl alle notwendigen Komponenten der Automatisierungstechnik bieten als auch globale Services für die exportorientierten Kunden.

Der Wettbewerb im Maschinenbau wird immer herausfordernder, immer mehr frühere „Billig­anbieter“ haben die Qualität ihrer Produkte verbessert und erschweren es gerade deutschen Unternehmen, für das „Made in Germany“ höhere Preise zu rechtfertigen. Die Hersteller von Maschinen und Komponenten reagieren darauf; das zeigt auch die Studie „Zukunftsperspektive deutscher Maschinenbau“, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und die Unternehmensberatung McKinsey & Company gemeinsam erstellt haben. Zum einen setzen die Premiumanbieter verstärkt auf kundenspezifische Systemlösungen. Zum anderen steigern sie die Produktivität ihrer eigenen Fertigung durch eine noch weitergehende Automatisierung ihrer Prozesse.

Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Digitalisierung und Vernetzung der kompletten Wertschöpfungskette. Diese wachsende Verbindung von Maschinenbau mit Elektrotechnik und Informationstechnologie wird in Deutschland mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ bedacht, ist aber weltweit zu beobachten. Zusammen mit steigenden Anforderungen in Sachen Energieeffizienz und Umweltschutz sind das Einflüsse, die Unternehmen berücksichtigen müssen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Lösungspakete für verschiedene Bereiche des Maschinenbaus

In diesem Marktumfeld positioniert sich ABB jetzt als Systemlieferant beim Maschinenbauer. Das Unternehmen ist in der Maschinenbaubranche vor allem bekannt als einer der führenden Anbieter von Industrierobotern und industriellen Elektromotoren. Weniger im Bewusstsein ist, dass die ABB-Gruppe eine vollständige Produktpalette rund um die elektrische Ausrüstung von Maschinen und Anlagen anbietet – angefangen von der Klemmleiste über Frequenzumrichter, mechanische Antriebstechnik und Steuerungen bis hin zum Pick-and-place-Roboter.

Das Unternehmen hat dabei spezifische Lösungen für die verschiedenen Segmente des Maschinenbaus – zum Beispiel Baumaschinen, Fördertechnik oder Kunststoffmaschinen – zusammengestellt. Jedes dieser Lösungspakete umfasst sämtliche Komponenten aus der Steuerungs- und Antriebstechnik, Sensorik und Aktorik sowie der Maschinensicherheit. Dabei handelt es sich nicht um eine starre Zusammenstellung; vielmehr können die Lösungen an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden – sowohl hinsichtlich Größe beziehungsweise Skalierbarkeit als auch in Sachen Komplexität: So gibt es die Pakete in einer Low-Cost-Variante ebenso wie als High-Performance-Lösung.

Ein Beispiel für solche spezifischen Lösungen ist das Antriebspaket mit drehzahlgeregeltem Synchronreluktanzmotor. Es ist zum einen als „Super-Premium-Efficiency“ Lösung erhältlich, die der internationalen Wirkungsklasse 4 entspricht. Zum anderen kann der Antrieb aber auch als Hochleistungspaket geordert werden, mit dem die Maschinenkapazität erhöht und ein kostengünstiges Maschinendesign ermöglicht wird.

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