Messdatenerfassung

Einsparpotenziale mit Energiemesskoffer aufdecken

| Autor / Redakteur: Jan Tippner / Sariana Kunze

Wo fließt der Strom hin? Energiemanagementsysteme helfen bei der Spurensuche.
Wo fließt der Strom hin? Energiemanagementsysteme helfen bei der Spurensuche. (Bild: © Gina Sanders/Fotolia.com)

Wenn ein Energiemanagementsystem kurzfristig in bestehenden Infrastrukturen und Anlagen aufgebaut werden muss, dann hilft eine neue Generation eines Energiemesskoffers schnell dabei, Einsparpotenziale aufzudecken.

Mit dem Wandel der Energietechnik gewinnt auch immer mehr das Thema Energieeffizienz und -steigerung an Bedeutung. Dabei fordert die DIN EN ISO 50001 verschiedenste Unternehmen zum Handeln auf. Meist müssen hier kurzfristig Maßnahmen eingeleitet werden, um in den bestehenden Infrastrukturen und Anlagen ein Energiemanagementsystem aufzubauen. Es müssen Einsparpotenziale aufgedeckt werden und konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz durchgeführt werden.

Energiedaten in die Cloud übertragen

An dieser Stelle kommt die neue Generation des Energiemesskoffers von Delphin Technology zum Einsatz. Aufgrund seiner Schnittstellen wie ProfiBus, ModBus und OPC UA kann der Messkoffer unkompliziert in die bestehende Anlagenstruktur beim Anwender integriert werden und es können unmittelbar sämtliche relevanten Energiedaten aus einer SPS, einer Maschinensteuerung oder einer übergeordneten Leittechnik erfasst und überwacht werden. Mithilfe der OPC UA-Schnittstelle wird zudem der universelle Austausch von Messwerten auf Feldebene ermöglicht und die erfassten Werte können direkt in die Cloud übertragen werden. Somit ist der Messkoffer auch für die Anforderungen der Industrie 4.0 gerüstet. Durch die Schnittstellenvielfalt lassen sich zusätzlich mehrere Leistungsmessgeräte, Energiezähler oder beispielsweise Netzanalysatoren für ein ganzheitliches Energiemonitoring am Datenlogger Expert Logger von Delphin anbinden. Da sämtliche benötigten Messwandler im Messkoffer verbaut sind, können flexible Rogowski-Spulen zur Erfassung der Stromaufnahme direkt angeschlossen werden. Hierdurch wird für den Anwender der Verdrahtungsaufwand so gering wie möglich gehalten und auch an schwer zugänglichen Anlagen und in engen Schaltschränken ist eine Messung während des laufenden Betriebs realisierbar. Sämtliche relevanten elektrischen Kenngrößen, wie elektrische Leistung, Wirkleistung, Blindleistungsanteile, CosPhi und Stromaufnahme lassen sich somit zentral erfassen und werden direkt im Datenlogger überwacht und weiterverarbeitet. Mithilfe der digitalen Eingänge am Expert Logger können zusätzlich verschiedenste Impulsgrößen aus Strom-, Gas- und Wasserzählern direkt erfasst und mit den anderen Kenngrößen verknüpft werden. Auch weitere wichtige Prozessparameter wie beispielsweise Temperaturen, Drücke und Durchflüsse können synchron zu den Energiekennwerten erfasst und überwacht werden.

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