Energieführungskette

Intelligente Förderkette steigert die Produktivität einer Bedruckungsanlage

25.01.2012 | Redakteur: Ines Näther

Die Igus pikchain als Herzstück einer Maschine von Hebenstreit Metal Decorating. Damit werden 3000 hochempfindliche Aluminiumbleche pro Stunde bewegt. Bilder: Igus

Innovative und effizientere Systemlösungen werden für Maschinen und Anlagenbauer in der Automatisierung immer wichtiger. Die umlaufende intelligente Förderkette von Energieführungsspezialist Igus mit integrierter Energie-, Daten- und Medienversorgung bietet für komplexe Pick & Place-Lösungen ganz neue Perspektiven.

Das Unternehmen Hebenstreit Metal Decorating aus Pleidelsheim in der Nähe von Stuttgart entwickelt und produziert innovative Druck- und Lackieranlagen für den globalen Markt. Neben Hochgeschwindigkeits-Druck- und Lackierlinien, gehören auch UV-Trockner und Tafeltransporteinrichtungen zum Lieferprogramm.

Hebenstreit erhielt von einem Kunden aus der Automobilbranche den Auftrag für eine Sonderanfertigung: Das Ziel war, die Effizienz eines vollautomatischen Linear-Anlegers für eine Bedruckungsanlage zu steigern. Dafür sollte die durchlaufende Stückzahl von 1200 auf 3000 pro Stunde erhöht werden. Das Problem dabei: Bei den Werkstücken handelt es sich um Aluminiumbleche aus einer Speziallegierung mit einer hochempfindlichen Oberfläche. Die Maschine musste deshalb völlige Kratzfreiheit der Werkstücke bei vollautomatischem Alleinlauf garantieren.

Umlaufendes System geht schneller

„Mit einer Linearbewegung hätten wir das nicht geschafft. Bei einer Entfernung von 700 Millimetern vor und zurück zu fahren, benötigt einfach zu viel Zeit, das geht nur mit einem umlaufenden System wie der neuen pikchain von igus“, erklärt Hubert Winkler, Managing Director bei Hebenstreit.

Zur schonenden Behandlung der empfindlichen Bleche wurden einzelne Förderkettenglieder mit Saughebern ausgestattet. Darüber hinaus laufen die einzelnen Kettenglieder auf abnutzungsarmen Gleitkufen aus dem langlebigen Gleitlagerkunststoff iglidur J ohne zusätzliches Schmiermittel. Dadurch wird eine Verschmutzung der Aluminiumbleche vor dem Lackieren ausgeschlossen. „Ich kenne keine vergleichbare Lösung“, meint Hubert Winkler.

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