07.07.2011 | Redakteur: Reinhard Kluger

Zuken hat die neue Version seiner CAD-Software für Elektrotechnik E³.series auf den Markt gebracht. Die neue Version bringt Entwicklern elektrischer Systeme für Flugzeuge, Fahrzeuge, Maschinen, Steuerungssysteme, Drucker usw. deutliche Vorteile.
Weitere Forderungen aus der Paxis sind in die CAD-Software E³.series von Zuken eingeflossen. So wirken sich zeitsparende Shortcuts und neue Funktionen auf alle Aspekte der Elektrotechnikentwicklung aus – von der umfassenden Planung von Design-Topologie und funktionalem Design bis hin zu kleinen Aufgaben wie das Hinzufügen von Steckern und die Handhabung von Signalen.
„Als einer der ersten großen E³.series-Kunden freut es uns zu sehen, dass Zuken auch bei der neuen Version E³.series 2011 nach wie vor auf Wünsche unserer Anwender gehört hat. Insofern fühlen wir uns auch unter den über 2000 E³-Kunden sehr wohl. Die Ergebnisse unseres Beta-Tests motivieren uns, noch vor den Sommerferien auf die Version E³ 2011 umzustellen“, so Wolfgang Ruf, Project Engineering Manager bei Liebherr.
Seit der Einführung des Zuken-Tools für die funktionale Planung E³.Functional Design im Jahr 2010 wurde die Lösung konsequent weiterentwickelt, um die Skizzen in der Planungsphase schneller und einfacher erstellen zu können. Funktionsblöcke sind nun dynamisch, damit Anwender während der Bearbeitung Blöcke erstellen können, die sich zu einem späteren Zeitpunkt im Design-Prozess mit Bibliotheksteilen aktualisieren lassen. Der Designer muss keine Bibliotheksteile mehr definieren, sondern erstellt lediglich einen Entwurf und legt die Details später fest. Auch an Anzeige, Suche und Hervorhebungsfunktionen wurden Verbesserungen vorgenommen. So können Designer Änderungen und Ähnlichkeiten beim Verschieben und Platzieren von Komponenten im funktionalen Design besser erkennen.
E3.panel, das E³.series-Modul für das Design von Schaltschränken und Bedienpanels, verfügt über verbesserte Funktionen für das Management von Design-Varianten. Damit können in einem Design völlig verschiedene Varianten-Panel-Layouts erstellt werden. Somit ist der Entwickler in der Lage, das Panel-Layout jeder Variante zu optimieren. Falls gewünscht können dazu jeweils Platten unterschiedlicher Größe, Schienen und Komponentenplatzierungen verwendet werden. Designs weisen keine unnötigen Leerräume für Komponenten anderer Varianten mehr auf, und das Routing kann zur Optimierung von Kabellängen und Herstellungskosten abweichen.
Im Detailbereich hat Zuken weitere Optimierungen für Anwender vorgenommen, die die Software täglich nutzen. Diese Änderungen wurden extrem gut angenommen. Beispielsweise wurde die Handhabung von Steckern zur Vereinfachung des Design-Prozesses durch weitere Funktionen verbessert, z. B. die Unterstützung von Durchführungssteckern, konfigurierbaren Stecker und Stecker mit verschiedenen Anschlussseiten. So entsteht auch die flexible Möglichkeit, einem Steckerteil auf jeder Seite des Anschlusspunktes einen anderen Signalnamen zuzuweisen, miteinander verbundene Stecker automatisch auszuwählen und anhand von Prüfungen festzustellen, ob korrekte Stecker verwendet wurden. E3.series ist stets auf dem neuesten Stand. Die Benutzeroberfläche ist vollständig mit Windows 7 kompatibel und läuft nativ auf 32- und 64-Bit-Betriebssystemen. Signale lassen sich jetzt in Gruppen einteilen, sodass Anwender ihre Zeichnungen übersichtlicher gestalten können. Mithilfe des Klassifizierungssystems können Anwender Signale mit unterschiedlichen Bezeichnungen (z. B. verschiedene Masse-Signale) an einem gemeinsamen Punkt im Design verbinden.
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