Fraunhofer

Forschungsprojekte zur Elektromobilität vorgestellt

17.03.2011 | Redakteur: Sariana Kunze

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Fraunhofer-Experten stellen auf der Hannover Messe 2011 unter dem Motto „Mobil mit Strom“ eine Auswahl an Forschungsprojekten zum Thema Elektromobilität vor.

Damit die Stromer eine Alternative zu herkömmlichen Pkws werden können, bedarf es noch vieler Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Bereits im Juni 2009 hat die Fraunhofer-Gesellschaft das Projekt „Systemforschung Elektromobilität“ aufgelegt. Darin arbeiten insgesamt 33 Faunhofer-Institute. Das Forschungsvorhaben wird aus Mitteln des Konjunkturpakets II vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF mit 34,5 Mio. Euro unterstützt. Zusätzlich wurden im Konjunkturprogramm I Investitionen in Höhe von 14 Mio. Euro gefördert. „Unser Ziel ist es, Wissen und Technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette und insbesondere an den Schnittstellen zu generieren und dann der Industrie in Fraunhofer-Manier zur Verfügung zu stehen“, sagt Professor Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt, der das Gesamtvorhaben koordiniert.

Das Forschungsprojekt gliedert sich in fünf Schwerpunkte: Fahrzeugkonzepte; Energieerzeugung, -verteilung und -umsetzung; Energietechnik, technische Systemintegration und gesellschaftspolitische Fragestellung. Neu hinzugekommen ist vor wenigen Wochen der Schwerpunkt „Sicherheit und Zuverlässigkeit“.

Mehr erneuerbare Energien

„Es reicht nicht aus, unsere Fahrzeuge auf Elektromotoren umzustellen“, betont Dr. Günther Ebert, Abteilungsleiter im Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Den akuten Problemen wie Klimawandel können Elektroautos nur dann entgegensteuern, wenn sie vorwiegend mit regenerativ erzeugtem Strom fahren. Solange die Energie noch aus den großen Kohle- oder Gaskraftwerken stammt, werden Probleme wie der Ausstoß von Schadstoffen lediglich verlagert - dorthin, wo die Kraftwerke stehen. „Damit die Vorteile der Elektromobilität wirklich zum Tragen kommen, müssen wir den heutigen Strommix in Richtung auf mehr erneuerbare Energien verändern“, führt der Experte aus. Die Bundesregierung hat ihr Energiekonzept darauf ausgelegt, in 40 Jahren soll Strom zu 80 bis 85 Prozent aus Wasserkraft, Sonne, Wind und Biomasse erzeugt werden.

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