Rittal

Kassel beherbergt DSL-Netz in 150 Outdoor-Gehäusen

08.08.12 | Redakteur: Sariana Kunze

Der DSL-Ausbau im Landkreis Kassel war nach 13 Monaten erledigt: v.l. Georg Matzner (Hessisches Wirtschaftsministerium), Landrat Uwe Schmidt, Markus Deusing (Rittal), MdB Björn Sänger, Klaus Peter von Friedeburg (Geschäftsführer ACO) und Dr. Stephan Albers (Geschäftsführer des Bundesverbandes Breitbandkommunikation).
Der DSL-Ausbau im Landkreis Kassel war nach 13 Monaten erledigt: v.l. Georg Matzner (Hessisches Wirtschaftsministerium), Landrat Uwe Schmidt, Markus Deusing (Rittal), MdB Björn Sänger, Klaus Peter von Friedeburg (Geschäftsführer ACO) und Dr. Stephan Albers (Geschäftsführer des Bundesverbandes Breitbandkommunikation). (Rittal)

n nur 13 Monaten Bauzeit hat der Landkreis Kassel 74 Ortsteile aus 23 Kommunen an das DSL-Netz angeschlossen. Mit der offiziellen Inbetriebnahme in Helsa-Eschenstruth sind aktuell 33.000 Haushalte aus dem ländlichen Umfeld Kassels an das Breitbandnetz angeschlossen worden. Speziell auf dieses Einsatzgebiet zugeschnittene Outdoor-Gehäuse von Rittal.

Für die Internetnutzer bleibt nach dem Ausbau des Breitbandnetzes im Grunde genommen alles in gewohnter Weise – mit dem Unterschied, dass die Datenübertragungsrate jetzt bis zu 50 Megabit (M/bit) beträgt.

Da Outdoor-Gehäuse in Straßennähe neben den Witterungseinflüssen auch als Folge von Verkehrsunfällen in Mitleidenschaft gezogen werden können, hat Rittal die insgesamt 150 im Landkreis Kassel installierten Einheiten so konzipiert, dass Reparaturen bis hin zum Austausch des gesamten Außengehäuses möglich sind, ohne die Kommunikationstechnik im Inneren abschalten zu müssen. Gerade in puncto Datenverbindung zählt heute mehr denn je die Verfügbarkeit. Das Innengehäuse erreicht die Schutzart IP55.

400 Kilometer neue Leitungen

Das in nur 13 Monaten Bauzeit errichtete Netz zählt 200 Technikstandorte und misst mehr als 400 Kilometer neuer Leitungen – überwiegend in Form unterirdisch verlegter Glasfaserkabel. Hinzu kommen über 70 Fernmeldemasten, die in einer Höhe bis 30 Metern die Antennen für die Richtfunkstrecken tragen. Die Investitionssumme beträgt 4,5 Mio Euro, davon trägt das Land Hessen mit 1,2 Mio. Euro rund ein Drittel. Weitere 800.000 Euro kommen aus den Kassen der Städte und Gemeinden. Die Hauptlast der Investition trägt die Firma ACO.

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