PTC

Im Dienst der Deutschen Post: PLM-Lösung unterstützt StreetScooter

| Redakteur: Sariana Kunze

Post austragen wird emissionsfrei: Der StreetScooter kommt bei der Deutschen Post DHL zum Einsatz.
Post austragen wird emissionsfrei: Der StreetScooter kommt bei der Deutschen Post DHL zum Einsatz. (PTC)

Die Post wird emissionsfrei zugestellt. Mit StreetScooter hat die Deutsche Post DHL ein Elektrozustellerfahrzeug welches speziell nach ihren Anforderungen entwicklt wurde. Alle Entwicklungsprozess von StreetScooter wurden hierbei von der PLM-Plattform PTC Windchill koordiniert.

Seit Ende August liefert die Deutsche Post DHL erste Briefe und Pakete mit dem StreetScooter aus. Insgesamt sollen bis Ende des Jahres rund 50 Elektrofahrzeuge bundesweit im Einsatz sein. Die Steuerung der Entwicklung im StreetScooter-Partnernetzwerk erfolgt über die PLM-Plattform PTC Windchill. Diese sorgt für flüssige Kommunikationsabläufe, trotz der komplexen Aufgabenteilung unter den verschiedenen Partnerunternehmen.

„StreetScooter ist ein rein virtueller Verbund aus rund 80 Unternehmen, den wir ohne die PTC PLM-Umgebung kaum in den Griff bekommen hätten – sie verschafft uns enorme Geschwindigkeits-vorteile bei der Entwicklung und Koordination der Zusammenarbeit“, erklärt Professor Dr.-Ing. Achim Kampker, Lehrstuhlinhaber am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und Geschäftsführer der StreetScooter. „Darüber hinaus erleichtert Windchill auch die Integration neuer Partner und ermöglicht schnelle und risikolose Tests alternativer Entwicklungspfade. Nur so konnten wir die Entwicklung des neuen elektrischen StreetScooter Postfahrzeugs innerhalb von einem Jahr bewältigen.“

Die StreetScooter GmbH wurde 2010 an der RWTH Aachen unter Leitung von Professor Dr. Achim Kampker ins Leben gerufen, mit dem Ziel, ein wettbewerbsfähiges Elektroauto für den Nahverkehr zu entwickeln. Um einen günstigen Preis und hohe Flexibilität zu gewährleisten, entschied sich das Entwicklungsteam für eine modulare Bauweise. Diese Vorgehensweise erlaubt es, die Produktionsanforderungen von Beginn an in den Entwicklungsprozess miteinzubeziehen. Bei der Auswahl der Komponenten beschränkte man sich außerdem von vornherein auf Bauteile und Systeme kleiner und mittelständischer Hersteller, die sich bereits in der Praxis bewährt hatten und daher keine aufwändigen Testverfahren mehr durchlaufen mussten.

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