USB-Oszilloskope

Oszilloskope mit hoher Sampling-Rate und tiefem Speicher

26.04.12 | Redakteur: Sariana Kunze

(Meilhaus)
(Meilhaus)

Mit den neuen Modellen der PicoScope 6000-Serie stellt Pico Technology, der Spezialist für modulare USB-Oszilloskope, die Geräte mit der zur Zeit wohl höchsten Sampling-Rate und dem tiefsten Speicher in dieser Preisklasse vor.

Erhältlich sind die Instrumente mit fünf Jahren Garantie beim deutschen Master-Distributor Meilhaus Electronic, zum Beispiel im Web-Shop. Alle sechs Modelle der Familie haben 4 Kanäle, die maximale Sampling-Rate beträgt 5 GS/s. Die Bandbreite erreicht je nach Modell zwischen 250 und 500 MHz. Die Speichertiefe liegt bei 128 M bis 1 GSamples. Die Varianten A beinhalten einen Signal-Generator, die Varianten B einen Arbiträr-Signal-Generator.

Die PicoScope Oszilloskop-Software für Windows bietet standardmäßig alle Funktionen, die der Anwender von einem handelsüblichen Oszilloskop und Spektrum-Analysator erwartet, außerdem viele Extras wie serielles Decoding, Masken-Grenzwert-Tests, segmentierten Speicher und erweiterte Trigger. Diese Funktionen sind bei vielen anderen Geräten nur gegen Aufpreis optional, bei den Pico Scopes jedoch bereits im Umfang.

Kompatibel zu Microsoft Windows XP, Vista und Windows 7

Die Software stellt die erfassten Signaldaten in hoher Detailtreue in einem großen, übersichtlichen Fenster dar und erlaubt selbstverständlich auch einfaches Zoomen und Panning mit Keyboard oder Maus. Auch Persistenz-Darstellung mit schneller Waveform-Update-Rate sind möglich, ebenso wie mathematische Kanal-Operationen, automatische Messungen mit Statistik, programmierbare Alarme und Decodierung von I2C, UART/RS232, SPI, CAN und LIN Bus-Signalen. Die erweiterten Trigger-Betriebsarten beinhalten Pulsbreite, Interval, Fenster, Fenster-Pulsbreite, Level-Dropout, Fenster-Dropout, Runt-Puls, variable Hysterese und Logik. Die digitale Triggerung sorgt für geringere Jitter, höhere Genauigkeit und höhere Spannungs-Auflösungen als die analoge Triggerung vieler vergleichbarer Gerätes. Der AUX-Eingang kann als zusätzlicher Trigger oder als externer Sampling-Takt verwendet werden. Ein kostenfreies Software Development Kit (SDK) ermöglicht die Einbindung der Scopes in eigene Programme. Das SDK enthält Beispiel-Programme in C, C++, Excel und LabVIEW, unterstützt aber auch alle anderen Sprachen, die mit der C Konvention arbeiten. Das SDK und die PicoScope Software sind kompatibel zu Microsoft Windows XP, Vista und Windows 7.

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