Drehgeber

Der kleinste induktive Drehgeber

12.04.12 | Redakteur: Sariana Kunze

(Maxon Motor)
(Maxon Motor)

Um die sehr flache Bauweise des EC 90 flat-Motors auch für hochpräzise Anwendungen und Positionierungsaufgaben optimal nutzen zu können, kommt neu ein Mikrosystem zum Einsatz; der MILE-Encoder. Das System ist so klein, dass es in den Motor integriert werden kann, ohne diesen zu verlängern.Hinter dem Kürzel MILE versteckt sich Maxons Inductive Little Encoder, der kleinste induktive Drehgeber überhaupt. Das Wirkprinzip beruht auf der Messung von hochfrequenten Induktivfeldern, welche Wirbelstrome in einer elektrisch leitenden Zielscheibe generieren.

Die Vorteile einer hochfrequenten induktiven Messmethode gegenüber klassischen Encodern:

  • Hohe Robustheit gegenüber Staub oder Öldämpfen. Damit kann auf weitere Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Abdeckungen, verzichtet werden.
  • Hohe Drehzahl.
  • Unempfindlichkeit gegenüber Storimpulsen (beispielsweise von PWM-Steuerungen oder Motormagneten).

Gegenüber seinem mit optischem Encoder ausgerusteten Vorganger ist der neue EC 90 flat MILE mit einem Dauerdrehmoment von 517 mNm deutlich starker und mit Auflösungen bis 3200 Impulse pro Umdrehung eben auch äußerst präzise. Dies macht ihn zur ausgezeichneten Wahl für Anwendungen, wie bei-spielsweise in Turantrieben, in Logistik-Robotern oder in nachgeführten Solaranlagen. Der Motor zeichnet sich durch die optimale Integration des MILE-Encoders aus und vereint Neues mit Bewahrtem: Flansch-bild, Befestigung und Anschlussbelegung sind identisch zu seinem Vorgänger.

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