Lapp

Sicherer Anschluss beim Solargate auf der IAA 2011

21.10.2011 | Redakteur: Sariana Kunze

Das Solargate von BASF und Solartension mit Power Plastic Mdoulen von Konarka an der smart urban stage auf der IAA 2011. Bild: Lapp

Besucher der IAA konnten sich über zahlreiche Neuigkeiten zum Thema eMobility informieren. Am Eingang der „smart urban stage“ stand das Solargate von Konarka Technologies, welches mit Epic Solar Anschluss- und Steckverbindersystemen von Lapp für eine zuverlässige Energieübertragung ausgestattet war.

Rund 90 Module mit der patentierten Konarka PowerPlastic-Technologie, einer transparenten Solarfolie, machten das „Solargate“ nicht nur zu einem architektonischen Hingucker, sondern auch zu einer Energiequelle, die beispielsweise einen Elektro-Smart mit Energie versorgen könnte. Der Energieertrag der Konarka-Module liegt bei gleicher Nennleistung zwischen 30 und 40 Prozent höher als bei kristallinen Modulen, denn die PowerPlastic-Folie weist einen positiven Tempaturkoeffizienten auf und ist wesentlich weniger abhängig vom Einfallwindel der Sonne. Das Solartor auf der IAA beispielsweise gibt einer Fläche von rund 60 Quadratmetern eine Leistung von 670 kWp ab.

Interessanter als die reine Leistung ist jedoch die Tatsache, dass sich organische Photovoltaiklösungen zukünftig vollständig in Gebäudehüllen oder Objekte integrieren lassen. PowerPlastic Module von Konarka sind Solarmodule mit photoaktiven Polymeren, die sich auf unterschiedlichen Trägermaterialien applizieren lassen. Als Träger eignen sich nicht nur Stahl, Glas und weitere Baumaterialien, sondern auch Folien oder Textilien. Durch ihre Flexibilität in Form und Farbe können die organischen Module vielseitiger eingesetzt werden als konventionelle Solarmodule - so wie das Solar Gate, das den Gästen von smart auf der IAA nicht nur Schatten spendete, sondern auch noch umweltfreundlichen Strom erzeugte.

„Wir sehen uns weniger dem Solarmarkt, als der Bauindustrie zugehörig“, erklärt Hermann Issa, Strategie Manager Europa bei Konarka. „Neben den unzähligen Möglichkeiten, die unsere Lösung für die Architektur der Zukunft eröffnen, gibt es jedoch auch einige Herausforderungen. In der Bauindustrie gelten viel höhere Auflagen für jede einzelne Komponente des verbauten Materials, als bei reinen Photovoltaikanlagen. Es war daher für uns besonders wichtig, hier einen passenden Partner wie Lapp zu finden, dessen Modul-Anschlussysteme, Steckverbindungen und Kabel über die gesamte Lebenszeit unserer Systeme zuverlässig arbeiten und der zudem flexibel auf die Anforderungen für unsere unterschiedlichen Lösungen eingehen kann.“

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