Bus- und Steuerkabel & Ethernet-Switch

Kabellösungen und Switchsysteme – flexibel, sicher und wirtschaftlich

08.12.2011 | Redakteur: Ines Näther

Von der KEMA bestätigt: Der Nexans iSwitch G 1043E+ mit Zero-Loss-Redundancy-Technologie weist geringe Verzögerungszeiten während der Ring-Rekonfiguration auf und überträgt gleichzeitig GOOSE-Telegramme ohne Verlust von Paketen.

Nexans Deutschland hat auf der SPS/IPC/Drives drei Neuentwicklungen präsentiert: Bus- und Steuerkabel der Serien Motionline AS-Interface 2,5 mm² und Motionline Rheyflex XH sowie den

Nexans Deutschland hat auf der SPS/IPC/Drives drei Neuentwicklungen präsentiert: Bus- und Steuerkabel der Serien Motionline AS-Interface 2,5 mm² und Motionline Rheyflex XH sowie den neuen Ethernet-Switch der E+-Serie iSwitch G 1043E+.

Während das Profilflachkabel Motionline AS-Interface 2,5 mm² trotz unveränderter Außenabmessungen einen größeren Kabelquerschnitt (bisher 1,5 mm²) aufweist, zeichnet sich das halogenfreie Kabel Motionline Rheyflex XH durch verbesserte Elastizität und engere Biegeradien aus. Sicherheit steht bei den Nexans-Ethernet-Switchsystemen der E+-Serie ganz obenan. Das Gerät der Nexans Advanced Network Solutions läuft jetzt auch unter der Zero-Loss-Redundancy-Technologie.

Sicherheit bei der Netzverfügbarkeit

Für Anwender, die hohen Wert auf die Applikationsverfügbarkeit legen, hat Nexans Advanced Networking Solutions seine Palette an Industrial-Ethernet-Lösungen um Switche der E+-Serie erweitert. Die neue Reihe unterstützt neben den Protokollen Rapid Spanning Tree, Multiple Spanning Tree und Media Redundancy Protocol auch das Zero-Loss-Redundancy-Verfahren. So sind nicht nur garantierte Umschaltzeiten von maximal 5 ms möglich. Anwender können auch bei der Veränderung von Übertragungswegen während einer Topologie-Rekonfiguration ohne Paketverlust arbeiten, so dass z.B. die verlustfreie Übertragung von GOOSE-Telegrammen im IEC-61850-Umfeld garantiert wird. Die hohe Leistungsfähigkeit und Kompatibilität zum Standard IEC 61850 wurde 2011 von KEMA, einem etablierten Prüflabor, bestätigt.

Halogenfrei, flammwidrig und sehr flexibel

Konventionelle, halogenfreie Installationskabel für Niederspannung lassen sich oft nur schwer verlegen, da klassische Leitungen bis 16 mm² meistens über einen Massivdraht verfügen. Erst ab 25 mm² sind Leiter der Klasse 2 (mehrdrähtig) üblich. Bei großen Querschnitten bereitet das Verlegen dieser Leitungen Probleme, vor allem wenn beengte Platzverhältnisse kleine Biegeradien erfordern. Oft wird zum Anschluss im Schaltschrank ein Rohr als Verlängerung verwendet, um die widerspenstigen Leitungen in die richtige Richtung und Form zu bringen. Dabei sind hohe Rückstellkräfte zu berücksichtigen.

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