24.08.2010 | Redakteur: Sariana Kunze

In diesem Jahr unterstützte die Lapp Gruppe drei Team des Formular Student Wettbewerbs mit Leitungen - darunter auch eines mit elektrischem Antrieb.
Zum ersten Mal fanden in diesem Jahr parallel zwei Wettbewerbe statt: einer für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und einer für elektrisch angetriebene Renner.
Das Team FaSTTUBe von der TU Berlin baute einen Wagen mit Verbrennungsmotor, die zedX-Gruppe konstruierte eine Elektro-Version. Das Rennteam der Uni Stuttgart gehört seit Jahren regelmäßig zu den Spitzenreitern der Formula Student und schaffte mit seinem Flitzer (94 PS bei nur 196 Kilo Gewicht) bereits im Juli bei der Formula Student UK im englischen Silverstone eine hervorragenden zweiten Platz. Bei der Formular Student Germany auf dem Hockenheimring bewies das Team FASTTUBe besonderen Erfindungsreichtum und Einsatz: als wegen es Konstruktionsfehlers der Motor ausfiel, fuhren die Berliner nur mit der Kraft des Anlassermotors über die Ziellinie - und wurden als erstes Team mit Verbrennungsmotor, das mit rein elektrischem Antrieb ins Ziel kam, ausgezeichnet. Der Berliner zedX Team konnte wegen eins defekten Sensors am Elektroantrieb - ein klassischer Pfennigdefekt - in seinem ersten Wettbewerb am Hockenheimring leider nicht starten.
Die Formula Student-Fahrzeuge sollen jedoch nicht nur auf der Rennstrecke schnell sein, sondern die Studenten müssen auch einen überzeugenden Businessplan entwickeln und selbstständig Sponsoren finden, und auch der Benzin- oder Stromverbrauch fließt in die Wertung ein. Das Team FaSTTUBe wurde als best vorbereitetes Team für die technische Abnahme ausgezeichnet. Es belegt den zweiten Platz in der Präsentation des Businessplans.
Alle drei Teams verwendeten hitzebeständige Ölflex Heat Anschluss- und Steuerungsleitungen, die sich wegen ihrer guten chemischen, thermischen und elektrischen Eigenschaften bestens für extreme Einsatzanforderungen eignen, und Unitronic Bus Can Leitungen zur Datenübertragung. Maik Simon vom Team FaSTTUBe: „Wir sind sehr froh über die Unterstützung der Lapp Gruppe. Insgesamt haben wir gut 1,3 Kilometer Kabel verwendet und damit nicht nur unsere beiden Autos, sonder auch zum Beispiel unsere Prüfstände verkabelt.“
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