Messtechnik

Temperaturmesssystem mit Profinet- und Ethernet-Schnittstellen

22.07.13 | Redakteur: Sariana Kunze

(Raytek)

Raytek ergänzt die modulare MI3-Serie um Kommunikationsboxen zur Anbindung der digitalen Infrarot-Temperatursensoren an die Prozessleitebene. Neben Profibus- und Modbus-Modellen und einer Variante mit vier galvanisch isolierten Analogausgängen sind jetzt auch MI3-Geräte für Ethernet und Profinet IO erhältlich, wahlweise im robusten IP65-Zinkdruckgussgehäuse oder 6TE-Hutschienengehäuse.

Die Profinet-Boxen eignen sich für zeitkritische Anwendungen, da sie die Daten einer übergeordneten SPS in Echtzeit übermitteln können. Die Ethernet-Variante bietet einen 64-MB-Datenlogger, ausreichend für 24 Tage Datenaufnahmen bei einem Messtakt von 1 s. Diese unterstützt TCP/IP v4 und stellt auf Basis des integrierten HTTP-Servers eine eigene Startseite bereit, die den direkten Zugriff auf die Temperaturwerte sowie auf Produktunterlagen und Bedienungsanleitungen über jeden Standard-Internet-Browser erlaubt.

Über ein nutzerfreundliches Bedienfeld und eine große LCD-Anzeige lassen sich Funktionen wie Maximal- und Minimalwert-Haltung und intelligente Mittelwertbildung direkt vor Ort konfigurieren. Die automatische Kopferkennung ermöglicht bequemes Plug & Play. Zur Fernüberwachung und -parametrierung steht die Software DataTemp Multidrop kostenfrei zur Verfügung. Das MI3-System verursacht minimale Inbetriebnahmekosten je Messstelle, da sich bis zu acht Sensoren an eine Kommunikationsbox anschließen lassen. Dabei haben Anwender die freie Wahl aus dem gesamten MI3-Programm: Alle Sensoren und Boxen sind kompatibel. Verschiedene Spektralmodelle, eine hohe Datenqualität und der breite Temperaturbereich von -40 bis 1.800 °C gestatten den Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungen, speziell zur Prozessüberwachung.

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