Initiative von VDMA und HS Kaiserslautern

Mit „Maschinenhaus“ mehr Frauen für Ingenieurwissenschaften begeistern

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Im VDMA-Workshop entwickeln Lehrende und Studierende der Hochschule Kaiserslautern Ideen zu konkreten Maßnahmen für mehr Qualität von Studium und Lehre.
Im VDMA-Workshop entwickeln Lehrende und Studierende der Hochschule Kaiserslautern Ideen zu konkreten Maßnahmen für mehr Qualität von Studium und Lehre. (Bild: Hochschule Kaiserslautern)

Eine höhere Qualität von Studium und Lehre sowie mehr Frauen für ingenieurwissenschaftliche Fächer begeistern! Das ist das Ziel eines gemeinsamen Transferprojekts des VDMA und der Hochschule Kaiserslautern im Rahmen der VDMA-Initiative „Maschinenhaus“. Und so soll es funktionieren.

Das Studium erfolgreich abschließen! Mit diesem Ziel starten viele Studenten ihre Zeit an Hochschulen und Universitäten. Die Realität vor allem in ingenieurwissenschaftlichen Fächern sieht anders aus: Hier ist die Abbruchquote im Vergleich mit anderen Fächern überdurchschnittlich hoch. Dem möchte ein Transferprojekt von VDMA und Hochschule Kaiserslautern im Rahmen der Initiative „Maschinenhaus“ entgegenwirken.

Obwohl Praxisnähe und Regionalbezug viele Studierende an seine Hochschule locken, soll die Zahl der Erstsemester im ingenieurwissenschaftlichen Bereich weiter steigen. Doch es geht nicht nur um mehr Studierende. „Wir wollen vor allem mehr junge Frauen für ein technisches Studium begeistern. Bisher ist weniger als ein Drittel unserer Studierenden weiblich“, erklärt Prof. Dr. Thomas Reiner, Dekan des Fachbereichs Angewandte Ingenieurwissenschaften, der das Projekt unterstützt. Die Förderung von Frauen für hochqualifizierte ingenieurwissenschaftliche Berufe ist ein wichtiges Anliegen der Hochschule. Prof. Dr. Torsten Hielscher, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften, übernimmt die hochschulinterne Koordination des Maschinenhaus-Transferprojekts.

Höhere Qualität von Studium und Lehre

Ein weiteres Ziel des Transferprojekts ist es, die Qualität von Studium und Lehre zu steigern. Hielscher: „So unterschiedlich wie unsere Studierenden sind auch ihre Werdegänge. Durch individualisierte Studienverläufe und ausführliche Beratung wollen wir den Studienerfolg unterstützen.“

Der VDMA, das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE) und die Hochschule Kaiserslautern arbeiten deshalb im Transferprojekt gemeinsam daran, die Studiensituation zu verbessern. „Wir analysieren zunächst den Ist-Zustand und entwickeln dann konkrete Maßnahmen für mehr Qualität von Studium und Lehre“, erklärt Uwe Krüger vom HIS-HE. Dazu interviewen die Experten von VDMA und HIS-HE anhand von Leitfäden Studiengangverantwortliche, Lehrende und Studierende. Diese diskutieren mit ihnen über Studienziele, Strategien zur Qualitätssicherung sowie Präventionsmaßnahmen gegen einen Studienabbruch.

Bewährte Instrumente und Best-Practice-Beispiele aus Studium und Lehre hat der VDMA bereits in seiner Maschinenhaus-Toolbox gesammelt. So profitiert die HS Kaiserslautern von den Erfahrungen anderer Hochschulen. Doch sie hat auch eigene Ideen: In naher Zukunft will die HS Kaiserslautern ihre Kooperationen mit ortsansässigen Unternehmen weiter auszubauen, um den Studentinnen und Studenten eine noch praxisnähere Ausbildung zu ermöglichen. Darüber hinaus soll eine stärkere Zusammenarbeit mit Schulen das Interesse der Schüler am Studienangebot steigern.

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