Drehstrom-Synchronmotoren

Nennleistungen bis 6410 Watt und Spitzendrehmomente bis 69 Nm

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Drei Größen: Mit acht neuen Motortypen in drei Systemgrößen öffnet Engel Elektroantriebe seine Servomotor-Baureihe HBR für hohe Leistungsbereiche.
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Drei Größen: Mit acht neuen Motortypen in drei Systemgrößen öffnet Engel Elektroantriebe seine Servomotor-Baureihe HBR für hohe Leistungsbereiche. (Engel Elektroantriebe)

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Mit acht zusätzlichen Synchronmotoren hat Engel Elektroantriebe seine Baureihe HBR erweitert. Automatisierer und Anlagenbauer haben nun die Wahl zwischen insgesamt 14 kompakten Hochleistungsantrieben mit Nennleistungen von bis zu 6410 Watt und Spitzendrehmomenten von bis zu 69 Nm.

Vor allem für den Einsatz in der Verbindungstechnik und Anwendungen, die eine besonders hohe Leistungsdichte erfordern, empfiehlt der Hersteller die neuen HBR-Motortypen.

Dynamische Kompaktantriebe in schlanker Bauform

Mit insgesamt acht neuen Motortypen in drei Systemgrößen öffnet der Hersteller seine Servomotor-Baureihe HBR nun für hohe Leistungsbereiche von bis zu 6410 Watt Nennleistung. Bei allen neuen Antrieben handelt es sich um Drehstrom-Synchronmotoren mit permanentem Magnetfeld und bürstenlosem Hohlwellen-Resolver, die sich je nach Einsatzfall und Kundenwunsch mit Planetengetriebe, Haltebremse und Fremdbelüftung kombinieren lassen.

Aufgrund ihrer hohen Dynamik, Spitzendrehmomenten von bis zu 69 Nm und großzügig ausgelegten Überlastbereichen sind diese Servomotoren der Baureihen HBR 37, HBR 48 und HBR 63 prädestiniert für alle Anwendungen, die eine hohe Leistungsdichte in schlanker Bauform erfordern.

Für Verbindungstechnik und schnell taktende Positionieraufgaben

Sie sind beispielsweise eine Lösung für die effiziente Umsetzung verbindungstechnischer Verfahren wie dem Pressen, Clinchen und Nieten. Aber auch wenn in Automatisierung und Montagetechnik schnell taktende und präzise Positionieraufgaben auszuführen sind, eignen sich die neuen Synchronmotoren als zuverlässige und platzsparende Kraftpakete.

Während Engel Elektroantriebe mit den bis dato angebotenen HBR-Servomotoren den Leistungsbereich von 80 bis 300 Watt (Spitzendrehmomente bis 2,4 Nm) abdeckt, stößt der Hersteller mit den drei neuen Baureihen in deutlich höhere Leistungsklassen von 1930 Watt (HBR 37), 3560 Watt (HBR 40) und 6410 Watt (HBR 63) vor. Dabei ist es den Entwicklungsingenieuren in Walluf gelungen, mit verschiedenen Designoptimierungen die für diese Baureihe typischen sehr kompakten Abmessungen beizubehalten. Das betrifft insbesondere das Verhältnis von Motordurchmesser und Gehäuseflansch:

Synchron-Servoantriebe mit Fremdbelüfter erhältlich

Die neuen Synchron-Servoantriebe haben Flanschmaße von lediglich 80 mm (HBR 37), 100 mm (HBR 48) und 120 mm (HBR 63). Entsprechend ihrer Nennleistungen reichen die Systemlängen der Motoren von nur 144 mm bis 358 mm – je nachdem auch, ob sie mit oder ohne den optional erhältlichen Fremdlüfter ausgestattet sind. Hinsichtlich der Spitzendrehzahlen decken sie eine Spanne von 4.500 min-1 bis 5.500 min-1 ab.

In regel- und steuerungstechnische Umgebung integrierbar

Für alle Modelle bietet Engel neben den serienmäßig eingebauten bürstenlosen Hohlwellen-Resolvern für die Rotorlageerkennung auch hallbasierte Single- bzw. Multiturn-Drehgeber (BiSS-Interface) oder auch Hall-Kommutierungsgeber mit Inkrementalsignalen an. Je nach Anwendungsfall und Anforderungskatalog kann der Kunde die Synchronmotoren also in seine bevorzugte regel- und steuerungstechnische Umgebung integrieren. Als praktisches Detail erweisen sich dabei die beiden versetzt montierten und um 270° drehbaren Winkelstecker für den Anschluss von Feedback-System, Bremse und Lüfter. Sie erlauben eine unkomplizierte Verlegung der Kabel.

Robustes Motorgehäuse aus Aluminium-Druckguss

Bei der Konstruktion setzte man auf ein kosten- und gewichtsoptimiertes Design, wie beispielsweise die Verwendung von Neodym-Eisen-Bor-Magnetmaterial und maschinell gewickelten Statoren mit integriertem Überlastschutz (Thermowächter) sowie das schlanke, aber sehr robuste Gehäuse aus Aluminium-Druckguss. In das Gehäuse eingebracht sind mehrere Gewindebohrungen, die den Einbau der Motoren oder das Andocken von Peripheriesystemen vereinfachen. Alle HBR-Synchronmotoren entsprechen der Betriebsart S1 nach VDE 0530 und erfüllen die Schutzart IP 54 (optional IP 65). Lieferbar sind sie sowohl für den Betrieb an 24 bis 560 Volt.

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