ABB zur SPS IPC Drives 2015

Neues aus der Energie- und Automatisierungs-Produktkiste

| Redakteur: Sariana Kunze

ABB stellt seine neuen Produkte zur SPS IPC Drives 2015 vor: Unter anderem eine neue Version der Produktivitätssoftware „Decathlon“ für die Industrie.
ABB stellt seine neuen Produkte zur SPS IPC Drives 2015 vor: Unter anderem eine neue Version der Produktivitätssoftware „Decathlon“ für die Industrie. (ABB)

Auf der SPS IPC Drives 2015 zeigte der Energie- und Automatisierungsspezialist ABB seine Produktneuheiten für die Bereiche Engineering, Gerätemanagement, komplette Automatisierungslösungen, Cyber Security und Energiemanagement. Dabei legte ABB auf neun Produkte den Schwerpunkt.

Nach der Freigabe der FDI-Spezifikation stellt ABB in diesem Jahr die erste Version des „Field Information Manager“ (FIM) vor. Damit kommt das erste Tool auf den Markt, das FDI mit den nicht proprietären, gemeinsamen FDI-Common-Host-Components unterstützt. Bereits 2009 begannen die Entwicklungsarbeiten zur Feldgeräteintegration (Field Device Integration, FDI) mit dem Ziel, die text- (DD, EDDL, usw.) und grafikbasierte (FDT/DTM) Geräteintegration miteinander zu verbinden. Bis zum Jahr 2011 war die FDI-Spezifikation formal ausgearbeitet, und die meisten Organisationen (HART, Profibus, FF, FDT, OPC) sowie die weltweit führenden Anbieter von Automatisierungstechnik waren beteiligt. Nach jahrelanger, intensiver Arbeit und mit dem einzigen Ziel, die Geräteintegration radikal zu vereinfachen, wurden im November 2014 die FDI-Spezifikation und mit ihr die gemeinsamen Host-Komponenten (FDI Common Host Components) sowie die integrierte Entwicklungsumgebung (FDI Package IDE) für FDI-Geräte-Pakete vorgestellt. Mit dem einen Geräte-Paket für alle Anwendungsfälle, den gemeinsamen Host-Komponenten und dem Usability Guide erfüllt die FDI-Spezifikation die wichtigsten Nutzeranforderungen. Mit der neuen Technik allein wird es jedoch nicht möglich sein, alle Probleme zu lösen, denen sich die Nutzer von Gerätemanagement-Tools heutzutage ausgesetzt sehen. In einer umfangreichen, weltweiten und alle relevanten Branchen umfassenden Nutzerstudie hat ABB die Herausforderungen in der täglichen Anwendung des Gerätemanagements ermittelt.

FDI-Technologie kostenlos downloaden

Die Installation derartiger Management-Tools, der Anschluss der Geräte und der Online-Zugriff dauert – so die Erfahrung vieler Anwender – heute häufig zwischen 30 und 90 Minuten. Mit FIM dauert es drei Minuten bei etwa 15 Klicks. Der Nutzer ist dabei nicht an einen Desktop-PC, Server oder Laptop gebunden. FIM lässt sich auf einem Windows-Tablet installieren und unterstützt die notwendige Touch-Navigation, so dass der Nutzer bei der Arbeit auf der Anlage eine größere Freiheit erhält. Die jetzt veröffentlichte „Device Window Edition“ des FIM ist erst der Anfang. Seit die Interoperabilitätsprobleme durch Verwendung der gemeinsamen FDI Common Host Components gelöst wurden, gelang es, die wichtigsten Funktionen für die Online-Arbeit mit den Feldgeräten benutzerfreundlich zu gestalten. In dem Maße wie die Entwicklung der gemeinsamen FDI-Host-Komponenten fortschreitet, wird das NGDM um neue Merkmale und Funktionen ergänzt. Ziel ist es, künftige Versionen zu einem Komplettsystem für das Field Asset Management einschließlich Integrationsmöglichkeiten in Leitsysteme und ERP-Systeme zu entwickeln. Hierin wird auch das FDI Device Model auf Basis von OPC UA für den generellen Zugriff auf Geräteinformationen enthalten sein. Nutzer werden ihre Version aktualisieren und ohne Zusatzaufwand die Entwicklung mitgehen können. Zur Vereinfachung einer schnellen Übernahme der FDI-Technologie steht diese „Device Window Edition“ seit Mai 2015 kostenlos zum Download auf der ABB-Internetseite bereit.

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