Hannover Messe 2016

Neues aus der Siemens-Produktkiste für die intelligente Fabrik

| Autor: Sariana Kunze

Am Dienstag, den 1. März, fand die Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe statt. Das Foto zeigt von links nach rechts: Ralf Christian, CEO der Division Energy Management, Dr. Jürgen Brandes, CEO der Division Process Industries and Drives Division, Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory, und Moderator Peter Jefimiec.
Am Dienstag, den 1. März, fand die Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe statt. Das Foto zeigt von links nach rechts: Ralf Christian, CEO der Division Energy Management, Dr. Jürgen Brandes, CEO der Division Process Industries and Drives Division, Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory, und Moderator Peter Jefimiec. (Siemens)

Unter dem Standmotto "Ingenuity for life – Driving the Digital Enterprise" präsentiert Siemens auf der Hannover Messe 2016 seine Produkte. Neuheiten für die Energieverteilung, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Industriesoftware sollen produzierenden Unternehmen dabei helfen ihre Wertschöpfungsprozesse flexibler und schneller zu gestalten.

„Durchgängige Software-Tools und -Systeme, industrietaugliche Kommunikations- und Sicherheitslösungen sowie datenbasierte Services sind die Eckpfeiler für die digitale Transformation sind,“ fasst Anton S. Huber zusammen. Nur mit deren Hilfe können produzierende Unternehmen ihre Wertschöpfungsprozesse flexibler und schneller gestalten, erklärt der CEO der Siemens-Division Digital Factory, und damit gezielter auf individuelle Wünsche der Kunden eingehen, deutlich schneller auf neue Marktanforderungen reagieren und auch einfacher komplett neue Geschäftsmodelle erschließen. „Die zentralen Herausforderungen sind für alle Firmen die gleichen“, so Huber: Time-to-Market verkürzen, Flexibilität und Effizienz erhöhen – und das alles bei immer höherer Qualität. „Diese Ziele erreichen Sie heute nicht mehr allein mit Automatisierung“, ist Huber sicher.

Es gelte daher, die gesamte Wertschöpfungskette zu betrachten und u.a. auch die Frage zu stellen, wie gut ein Produkt etwa für die Fertigung designt sei. Entscheidend für die digitale Transformation sei die Fähigkeit eine durchgängige Softwarekette für den gesamten Produktentstehungs- und Fertigungs-Prozess anbieten zu können. „Das ist unsere Vision, in die wir schon seit einigen Jahren investieren“, erklärt Huber.

Siemens hat durch Industrie-Software-Käufe in die Zukunft investiert

Um das Angebot für das „Digital Enterprise“ zu erweitern, hat Siemens in jüngster Vergangenheit einen wichtigen Schritt getan: Der Konzern beabsichtigt den Spezialisten für Strömungssimulations-Tools CD-Adapco zu übernehmen. "Durch die Erweiterung unseres Portfolios um CFD-Tools bauen wir unsere Kompetenz auf dem extrem wichtigen Gebiet der modellbasierten Produktentwicklung erheblich aus", kommentiert Anton S. Huber auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe. „Damit haben wir eine größere Lücke geschlossen“.

In den vergangenen 15 Jahren hat Siemens sein Portfolio an Software-Tools unter dem Begriff „Digital Enterprise Software Suite“ kontinuierlich erweitert. Die Digital Enterprise Software Suite bietet ein umfassendes Portfolio an durchgängigen Software Tools, in dessen Zentrum sich Teamcenter als Kollaborationsplattform befindet. Diese wird zukünftig in zunehmendem Maße PLM (Product Lifecycle Management), MES/MOM (Manufacturing Execution System/Manufacturing Operations Management) und TIA (Totally Integrated Automation) nahtlos verbinden. Gemeinsam mit industriellen Kommunikationsnetzwerken, Security-Lösungen und der schnellen, intelligenten Auswertung von großen Datenmengen basierend auf MindSphere – der Siemens Cloud for Industry – unterstützt Siemens seine Kunden bei der Transformation hin zu einem Digital Enterprise. MindSphere bietet Industrieunternehmen eine offene Infrastruktur auf Basis von SAP Hana und ermöglicht neuartige digitale Dienstleistungen. „Über die Jahre haben wir etwa 18 Firmen akquiriert und rund 5 Mrd. Euro investiert", resümiert der CEO. „Jetzt gehören wir zu den führenden Anbietern von Industrie-Software. Mit unseren Software-Tools, Kommunikationslösungen, Sicherheitskonzepten und -lösungen sowie einer offenen Plattform für datenbasierte Services können produzierende Unternehmen bereits heute in zukunftsfähige Automatisierungslösungen zur schrittweisen Realisierung von Industrie 4.0-Lösungen investieren“, so Huber.

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