Industrie 4.0

Praxistaugliche Anwendungen für die smarte Fabrik

| Redakteur: Katharina Juschkat

SEF entwickelt in der smarten Fabrik Industrie-4.0-Lösungen – auf der diesjährigen Hannover Messe können Besucher beobachten, auf welche Weise mittelständischen und großen Unternehmen die Transformation zur smarten Fabrik gelingt.
SEF entwickelt in der smarten Fabrik Industrie-4.0-Lösungen – auf der diesjährigen Hannover Messe können Besucher beobachten, auf welche Weise mittelständischen und großen Unternehmen die Transformation zur smarten Fabrik gelingt. (Bild: SEF)

Der Verein SEF – Smart Electronic Factory – will Industrie 4.0 auf der diesjährigen Hannover Messe greifbar machen. SEF entwickelt Industrie-4.0-Lösungen in einer Elektronikfabrik unter realen Produktionsbedingungen. Der Fokus liegt auf praxistauglichen Anwendungen für den Mittelstand.

Vom 25. bis 29. April zeigen die Mitglieder des Vereins SEF auf der Hannover Messe den aktuellen Stand der Entwicklungen – von intelligenten Produktionsanlagen und Produktionsplanung über die Analyse von Qualitäts-, Prozess- und Maschinendaten bis hin zu automatischer Fehlerursachenerkennung, einem Big-Data-Analytics-Regelkreis sowie Enterprise-Monitoring mobil und in 3D.

Testzentrum für Industrie-4.0-taugliche Lösungen

Die Smart Electronic Factory des Vereins wurde im Jahr 2014 in der Elektronikfabrik von Limtronik in Limburg in Betrieb genommen. Seitdem entwickelt, testet und validiert SEF dort Best-Practice-Lösungen für die vierte industrielle Revolution. Mittelständische und große Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen haben sich der Industrie 4.0-Offensive angeschlossen. Das soll es Anlagenbauern, Automatisierungsspezialisten, Technologieanbietern und Consulting-Unternehmen ermöglichen, interdisziplinär zusammenzuarbeiten, um Industrie 4.0-tauglichen Lösungen und Standards zu entwickeln und umzusetzen.

Fabrik der Zukunft auf der Hannover Messe

Auf der Hannover Messe demonstrieren Mitglieder des Vereins die Fabrik der Zukunft und auf welche Weise mittelständischen und großen Unternehmen die Transformation zur smarten Fabrik gelingt. Kennzahlen und Massendaten werden bereitgestellt, visualisiert, analysiert und ausgewertet. Maschinenprozesse sollen sich leistungsfähiger gestalten lassen, prozessspezifische Problemstellungen sollen transparent werden und Erkenntnisse können zur Optimierung rückgekoppelt werden. Gleichzeitig zeigt SEF auf, wie sich Maschinen in der Zukunft selbst optimieren, aus Fehlern lernen und autark produzieren können. Dies sind Beispiele verschiedener Szenarien, die aus der smarten Fabrik hervorgehen können.

Asys, Bosch Rexroth, Dürr und Unity sind neue Mitglieder

Vier weitere Unternehmen haben sich jüngst dem Verein angeschlossen. Die neuen Mitglieder Asys Automatisierungssysteme, Bosch Rexroth, Dürr und Unity bringen ihre Erfahrungen aus den Bereichen Automatisierung, Antriebs- und Steuerungstechnik, Anlagen- und Maschinenbau sowie Consulting ein.

Die neuen Mitglieder möchten künftig einen strategischen und operativen Beitrag zur Weiterentwicklung der Industrie 4.0-Offensive leisten. Siegfried Wagner, Pressesprecher von SEF, erklärt: „Mit den gebündelten Kompetenzen möchten wir zeigen, was deutsche Unternehmen im Bereich der Industrie 4.0 bereits imstande sind zu leisten. Die Herausforderungen der vernetzten Produktion und digitalen Wertschöpfung können nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit bewältigt werden.“

Hannover Messe: Halle 7, Stand B18

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43938946 / Datennetze)