Meinungen

„Probieren wir sicher aus“

| Autor / Redakteur: Karin Pfeiffer / Robert Weber

MICA soll ausprobiert werden. Auf der SPS IPC Drives zeigten sich viele Besucher begeistert von dem neuen Produkt.
MICA soll ausprobiert werden. Auf der SPS IPC Drives zeigten sich viele Besucher begeistert von dem neuen Produkt. (Bild: purplejavatroll, flickr.com / CC BY-SA 2.0)

Neu auf dem Markt, aber wie kommt eine Innovation in der Zielgruppe an? Wir haben Praktiker und Experten auf der Messe SPS IPC Drives in Nürnberg nach ihrem ersten Eindruck von der MICA gefragt:

Dieter Herzig, Geschäftsführer AZO Controls GmbH, Osterburken:

„Als wir das von der MICA mitbekamen, sind wir gezielt zur Messe SPS, um uns den Prototyp am Stand von Harting anzuschauen. Wir machen bei uns in der Produktion gerade Versuche mit Modularisierung und dafür erste Gehversuche mit Raspberry Pis. Schön, aber nicht für die Industrie geeignet. MICA hat ein industrielles Gehäuse, aber das Innenleben kenne ich noch nicht. Das schauen wir uns jetzt an. Wenn wir Richtung modulare Systeme gehen, brauchen wir viele Geräte. Das wird dann auch eine Preisfrage.“

Uwe Lüllwitz, Innovation Manager R&D Kautex Maschinenbau GmbH, Bonn

„Für mich sehr interessant. Zufällig suchen wir gerade nach einer Lösung in dieser Art. Wir haben uns mit dem Raspberry Pi auseinandergesetzt. Gut und schön. Aber wir brauchen es einfach in der industrietauglichen Variante. Interessant finde ich die Frage, wie sich das entwickeln mit der MICA. Ich bin auf jeden Fall sicher, dass wir sie ausprobieren, wenn es preislich passt.“

Hans-Werner Auberg, Managing Director Softing Industrial Automation GmbH, Haar

„Sehr schönes, modular aufgebautes Konzept. Was mir besonders gut gefällt: Dass es zertifizierbar für die Bahntechnik ist. Einer der höchsten deutschen Standards. Das zeigt, dass man den Raspberry Pi auf die höchste Ebene kann – auf die der Industrie.“

Thomas Manach, Fertigungsoptimierung bei Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Lahr

„Sieht robust aus und industrietauglich, was bei anderen Herstellern nicht so ist. Uns interessiert MICA für die Netzanbindung und für einfache Lösungen, nicht sehr komplexe Aufgaben wie kleine Schalthandlungen vor Ort, etwa Rückpumpbecken.“

Wolf-Rüdiger Hansen, AIM-Deutschland e.V. Verband für automatische Datenerfassung, Identifikation und Mobilität, Lampertheim

„Ich finde es hochinteressant, dass das RFID-Thema nicht mehr isoliert wird, kein unabhängiges Gerät, sondern als Platine in einem Gehäuse eingebracht. Und dort gibt es weitere Platinen bis hin zum vollständigen Computer. Das schafft hohe Flexibilität in der Produktionssteuerung. Und andren Anwendungsgebieten, weil man diese Computer an vielen Stellen verwenden kann und am Computer wiederum Interfaces – so, wie sie auch tatsächlich gebraucht werden.“

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