Industriebeleuchtung

Quecksilberdampflampen ab 2015 verboten

| Redakteur: Robert Weber

Quecksilberdampflampen sind nicht nur in der Industrie im Einsatz. Auch Kommunen nutzen die Technik noch.
Quecksilberdampflampen sind nicht nur in der Industrie im Einsatz. Auch Kommunen nutzen die Technik noch. (Bild: Torindkflt English, gemeinfrei)

Nach dem Ende der Glühbirne, müssen sich Unternehmen ab 2015 auch von den Quecksilberdampflampen (HQL-Strahler) verabschieden. Umrüsten ist angesagt. LED-Hersteller wittern einen neuen Markt.

Im Rahmen der Richtlinie „EuP für Büro-, Industrie- und Straßenbeleuchtung“ gilt, dass solche Lampen und die dazugehörige Leuchtmittel ab 1. Januar 2015 nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Auch energieintensive Hochdruckdampflampen (HQI) dürfen ab dem Stichtag nicht mehr verkauft werden. „Eine Bevorratung von Ersatz-Leuchtmitteln zur Verlängerung der Nutzungsdauer ist wirtschaftlich keine wirklich gute Idee“, meint Matthias Röder von Ledaxo, Anbieter von LED-Leuchtsystemen. Er meint: „Die Effizienz moderner Leuchten, insbesondere LED ist deutlich besser. Kosteneinsparungen von bis zu 70 Prozent, sind durchaus realistisch. Die für die Umrüstung auf neue Leuchten aufzuwendenden Kosten spielen sich somit in kurzer Zeit wieder ein. Das gilt in gleicher Weise für den Austausch herkömmlicher Leuchtstoffröhren und deren Ersatz durch VDE/TÜV geprüfte LED Röhren.

Trotzdem gibt es Skeptiker: „Beleuchtungsumstellungen auf LED amortisieren sich im gewerblichen Bereich in einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren“, so Röder.

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