Finder Zuse Z3-Nachbau mit Relais-Technik zog Besucher an
Der erste frei programmierbare Computer der Welt faszinierte die Menschen damals und auch heute: Auf der Hannover Messe 2011 war der Zuse Z3-Nachbau ein Besuchermagnet bei Finder.
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Viele Besucher, ob „alte Bekannte“ oder Neukontakte, informierten sich auf dem großzügigen Messestand über die Neuheiten sowie das weite Produktspektrum des Relaisspezialisten. Bei den Gesprächen stand meist nicht ausschließlich der reine Verkauf im Vordergrund, sondern ebenfalls die technische Beratung, die für jede potenziellen Kunden individuell erfolgt. Dadurch, dass Finder weltweit die meisten Zulassungen aller Relaishersteller nachweisen kann, stieß die innovative Technik von Finder auch bei den ausländischen Fachbesuchern auf reges Interesse.
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Zuse Z3 als Urvater aller Computer hat Konrad Zuses Sohn, Prof. Dr. Horst Zuse, einen funktionsfähigen Nachbau des Z3 entwickelt und gebaut. Dieses Unikat wurde auf der Hannover messe gleich neben dem Finder-Messtand in vollem Betrieb von Horst Zuse vorgeführt. Der Nachbau besteht unter anderem aus 600 Koppel-Relais von Finder für das Rechenwerk und 1.800 für den Speicher. Zudem werden im Z3-Nachbau auch noch rund 100 Zeitrealis von Finder eingesetzt, die in einer getakteten Kette den ursprünglichen Schritthalter ersetzen. Der nach rund einjähriger Bauphase fertig gestellte Nachbau ist wie das Original mit fünf Hertz getaktet und besteht aus einer Bedienkonsole, dem Rechenwerk und dem Speicher, der alleine zwei mannshohe Schränke füllt. Ein Blickfang, der nicht nur für Aufsehen sorgte, sonder zugleich die zahlreichen Besucher anschaulich in die Anfänge der Computerisierung zurück versetzt.
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