11.08.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier

Damit Sonnenkollektoren effektiv arbeiten können, müssen sie robust verarbeitet sein. Rampf Dosiertechnik verklebt die Sonnenkollektoren der Ernst Schweizer AG vollautomatisiert und bombenfest mit dem Kleb- und Dichtstoff Novasil P 6116 von Otto Chemie.
Die Anforderungen in der Solarthermie sind hoch. „Man muss bedenken, die Sonnenkollektoren sind 365 Tage im Jahr Wind und Wetter ausgesetzt. Sie müssen absolut dicht und sicher verklebt sein“, beschreibt Andreas Holzwarth Bezirksleiter Industrie bei Otto Chemie den Anspruch an die Leistungsfähigkeit des Klebestoffs für Sonnenkollektoren.
Im Mittelpunkt steht der Kunde mit seinen Bedürfnissen. Materialhersteller passen ihre Formulierungen an, Maschinenbauer bieten die maßgeschneiderte Anlagentechnik. So geschehen bei Otto Chemie und Rampf Dosiertechnik. Bei der Fertigung der neuen Generation von Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung nutzte die Ernst Schweizer AG die geballte Kompetenz beider Firmen.
„Wir bieten unseren Kunden Hightech-Produkte an. Keine Frage, dass wir auch bei der Herstellung auf die neueste Technologie setzen. Rampf und Otto Chemie konnten diese als Partnernetzwerk bieten“, freut sich Jörg Ruch, Leiter Produktion Sonnenenergie-Systeme der Ernst Schweizer AG. Mit der neuen Systemlösung, bei der das Solarglas mit dem Kollektorrahmen verklebt wird, hat der Metallbauer aus der Schweiz seine Kapazitäten mehr als verdoppelt.
Otto Chemie aus Fridolfing hat speziell für die Anwendung den zweikomponentigen Kleb- und Dichtstoff Novasil SP 6116 entwickelt, der sich durch eine hohe Witterungs- und UV-Beständigkeit auszeichnet. Rampf Dosiertechnik mit Sitz in Zimmern o.R. und über 30 Jahren Erfahrungen in der Niederdrucktechnologie setzt auf ein statisches Mischsystem mit integrierter Automatisierungstechnik.
„Jede Anwendung ist individuell. Die wichtigste Voraussetzung für den passgenauen Auftrag des Klebsystems war die frühzeitige Abstimmung zwischen Material- und Maschinenhersteller. So wurden bereits bei der ersten Bemusterung Besonderheiten der Bauteile, des Materials und der Auto-matisierung besprochen. Auf dieser Basis haben wir bis zum Serienprozess gemeinsam entwickelt“, erinnert sich Berthold Stockburger, Projektleiter bei Rampf Dosiertechnik.
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