I/O-System

Scheibenmodulares I/O-System für den Maschinenbau

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die kompakte I/O-Plattform von Eaton soll platzsparend montiert und einfach installiert werden können.
Die kompakte I/O-Plattform von Eaton soll platzsparend montiert und einfach installiert werden können. (Eaton)

Eaton hat eine kompakte, scheibenmodulare I/O-Plattform entwickelt. Das I/O-System XN300 verfügt über CANopen-Gateway und steckbarer Push-In-Anschlusstechnik in hoher Kanaldichte. Unter anderem in Kombination mit den HMI/PLC-Produkten bietet es anwendungsspezifisch adaptierbare Systemlösungen in kleinen Abmessungen.

Wegen der multifunktionalen Module sinkt die Anzahl benötigter Scheiben, womit sich für den Anwender die Gerätekosten reduzieren sollen. Das Montagekonzept in Kombination mit der steckbaren Anschlussebene soll die Inbetriebnahme erleichtern und das Vorkonfektionieren der I/O-Stationen ermöglichen. Das Design mit Signalzuordnung vereinfacht die Instandhaltung. Das schmale, modulare I/O-System XN300 soll es Maschinen- und Anlagenbauer ermöglichen, kompakte und kostengünstige Maschinen zu produzieren.

Mehr Platz im Schaltschrank

Das I/O-System spart Platz im Schaltschrank. Damit erfüllt es eine wichtige Anforderung des Maschinenbaus, in der die Miniaturisierung immer weiter voranschreitet und jeder cm³ zählt. Das Design des XN300 ermöglicht die Integration von bis zu 20 Kanälen in Push-In-Steckanschlusstechnik inklusive Statusanzeige auf 12,5 mm x 102 mm Frontfläche.

Die Ausgänge der digitalen Ausgangsmodule lassen sich in Gruppen versorgen, absichern und zentral abschalten. Je nach Variante erfüllen digitale Eingänge Zählfunktionen und analoge Module beinhalten Zusatzfunktionen wie Referenzspannungen, Temperaturmessung oder Kaltstellenkompensation. Mit dem modulare I/O-Konzept kann sich der Anwender eine individuelle Lösung zusammenstellen und diese nach Bedarf erweitern.

Darüber hinaus soll das System schnell installiert werden können. Das Montagekonzept unterteilt die Installation in zwei Arbeitsschritte – Blockaufbau und Tragschienenmontage. Die I/O-Stationen lassen sich zusammensetzen und im zweiten Schritt werkzeuglos als Ganzes auf die Tragschiene montieren. Außerdem ist die Anschlussebene steckbar, was bedeutet, dass der Anwender die abisolierten Leitungen in den Push-In-Stecker eindrücken und die Stecker aufstecken muss und das System ist funktionsbereit. Auch Austausch oder Ergänzung von Baugruppen im Rahmen der Instandhaltung kann man damit schnell erledigen.

Übersichtliches Design durch individuelle Beschriftung

Trotz der hohen Anschlussdichte soll das Baugruppen-Design des Systems mit der funktionalen Aufteilung der bis zu 20 Kanäle auf bis zu fünf Steckverbinder für den Anwender übersichtlich und leicht bedienbar sein. Die mechanischen Verriegelungen zur einfachen Hutschienenmontage sind auch im eingebauten Zustand gut zugänglich, und jedes Modul lässt sich individuell beschriften. Die Statusanzeigen neben dem Leiteranschluss, die Kommunikationsdiagnose sowie die individuell programmierbare Anwendungsdiagnose informieren über den Systemzustand.

Auf der Feldbusebene wird das I/O-System über das 12,5 mm breite CANopen-Gateway in die bestehende Automatisierungslösung eingebunden. Die Backplane-Kommunikation soll auch im CANopen-Systemumfeld Reaktionszeiten unterhalb 1 ms ermöglichen. In einem Stationsausbau mit max. 32 Teilnehmern kann auf bis zu 640 Kanäle zugegriffen werden. Mit diesen Eigenschaften eignet sich dasI/O-System auch für anspruchsvolle Applikationen. Das Software-Tool XN300-Assist unterstützt den Anwender in der Systemkonfiguration und macht eine Vorprüfung des installierten Systems in der Inbetriebnahme möglich.

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