AMA Verband

Sensorik und Messtechnik will um 7 Prozent wachsen

| Redakteur: Sariana Kunze

Dr. C. Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V., sagte auf dem AMA Fachpressetag in Nürnberg: "Momentan sieht es für 2014 ganz gut aus."
Dr. C. Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V., sagte auf dem AMA Fachpressetag in Nürnberg: "Momentan sieht es für 2014 ganz gut aus." (AMA)

Nachdem die Sensorik und Messtechnik das durchwachsende Jahr 2013 mit drei Prozent Umsatzplus und einer stabilen Exportquote abschließen konnte, prognostizieren die AMA-Mitglieder ein Umsatzwachstum von sieben Prozent in 2014.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung des Jahres 2013. Die Branche der Sensorik und Messtechnik blickt auf ein insgesamt positives Wirtschaftsjahr zurück. Das Jahresergebnis der Branche weist ein Umsatzwachstum von drei Prozent aus, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Damit stehen Sensorik und Messtechnik deutlich besser da als das verarbeitende Gewerbe. Denn das musste, laut Statistischem Bundesamt, einen Rückgang des Umsatzvolumens von 0,2 Prozent im Jahr 2013 verkraften. Nach den Aussichten für das laufende Jahr befragt, prognostizieren die AMA Mitglieder ein weiteres, deutliches Umsatzwachstum von sieben Prozent.

In Forschung und Entwicklung wird überdurchschnittlich investiert

Laut den AMA-Mitglieder investieren die überwiegend mittelständischen Unternehmen zehn Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Einer Statistik des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge liegt die Sensorik und Messtechnik damit über dem üblichen deutschen Durchschnitt von 8,3 Prozent Investition.

Die Exportquote der AMA Mitglieder stabilisierte sich mit 40 Prozent insgesamt auf Vorjahresniveau. Exporte ins europäische Ausland stiegen wieder um drei Prozentpunkte auf 25 Prozent an. Die Exportquote ins nicht europäische Ausland sank um zwei Prozentpunkte auf 17 Prozent. Die Branche investiert und steigerte die Investitionen im letzten Jahr um weitere drei Prozent, für das Geschäftsjahr 2014 rechnen AMA Mitglieder mit einem Investitionsanstieg von acht Prozent. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf einen wachsenden Personalbedarf in der Branche aus, der im zurückliegenden Jahr um zwei Prozent anstieg.

Industrie 4.0 braucht intelligente Sensoren

„Die Geschäftserwartungen unserer Mitglieder stehen auf Wachstum“, fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die aktuelle Branchenauswertung zusammen. „Merkmale wie Präzision, Langlebigkeit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit definieren heute die Wertigkeit von Prozessen und Produkten. Eine Industrie 4.0 ist ohne intelligente Sensoren und Messtechnik nicht umsetzbar, nicht zuletzt deshalb blickt unsere Branche zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr.“

Die AMA Mitglieder prognostizieren für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von sieben Prozent und leicht anziehende Exportquoten. Sensorik und Messtechnik investiert stark in Forschung und Entwicklung und rechnet mit weiter steigendem Personalbedarf.

4 Anwärter auf den AMA Innovationspreis 2014

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik nominiert in diesem Jahr vier Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2014. Der Verband zeichnet darunter zwei ‚Junge Unternehmen‘ mit dem dafür ausgelobten Sonderpreis aus.Seit 14 Jahren zählt der AMA Innovationspreis zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik. In diesem Jahr bewarben sich 35 Forscher- und Entwicklerteams aus dem In- und Ausland um den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Zugleich konnten sich junge Unternehmen, die nicht länger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz unter zehn Mio. Euro erwirtschaften, für den Sonderpreis ‚Junge Unternehmen‘ bewerben. Die beiden Gewinnerteams erhalten je einen kostenlosen Messeauftritt auf der Sensor + Test 2014 in Nürnberg.

„Wir nominieren in diesem Jahr vier Bewerbungen die zeigen, dass Sensorik und Messtechnik wichtige Schlüsseltechnologien für den technischen Fortschritt sind“, sagt der Juryvorsitzende Prof. Dr. Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Die Jury hat sich für vier herausragende Bewerbungen entschieden, unter denen bereits heute zwei Gewinner sind. Beide können sich als ‚Junge Unternehmen‘ kostenfrei auf der Sensor + Test 2014 dem Fachpublikum vorstellen. Zugleich bleiben diese beiden Bewerbungen aber auch aussichtsreiche Kandidaten für den AMA Innovationspreis 2014.“

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