Elektromobilität von BMW

Serienversion des Elektroautos i3 einmal um die Welt enthüllt

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Weltpremiere des elektrischen BMW i3 in Peking, London und New York - v.l Dr. Friedrich Eichiner, Mitglied des Vorstands der BMW Finanzen; Harald Krüger, Mitglied des Vorstands der BMW Produktion
Die Weltpremiere des elektrischen BMW i3 in Peking, London und New York - v.l Dr. Friedrich Eichiner, Mitglied des Vorstands der BMW Finanzen; Harald Krüger, Mitglied des Vorstands der BMW Produktion (Uwe Fischer/BMW Group)

New York, London und Peking enthüllen zeitgleich die Serienversion des vollelektrisch angetriebenen BMW i3. Am 29. Juli machte BMW international einen großen offiziellen Schritt in Richtung Elektromobilität. Die Bayern nehmen unter den deutschen Premiumherstellern eine Vorreiterrolle für die elektromobile Zukunft ein und investieren Milliarden.

„Innovationen beschleunigen den Wandel. Der BMW i3 ist mehr als nur ein Auto. Es ist ein revolutionärer Schritt hin zu nachhaltiger Mobilität. Der BMW i3 wurde speziell für den Elektroantrieb und die Mobilitätsbedürfnisse von Kunden in Megacities konzipiert“, sagte der Vorsitzende des Vorstands von BMW, Norbert Reithofer, am Montag bei der Weltpremiere des Fahrzeugs in New York.

Beim BMW i3 wird auf Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg geachtet: „Der BMW i3 setzt in allen Stufen über die Entwicklung, Produktion wie auch im Bereich Aftersales neue Maßstäbe im Bereich der nachhaltigen Mobilität“, sagte Finanzvorstand Friedrich Eichiner bei der zeitgleichen Vorstellung des BMW i3 in Peking.

i3 schafft eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometern

Die Reichweite des Elektroautos liegt bei 130 bis 160 Kilometer. Die Erfahrungen der BMW Group mit den Testflotten von MINI E und BMW ActiveE haben ergeben, dass 130 bis 160 km Reichweite für die überwiegende Mehrheit der Fahrer völlig ausreichend ist. Die tägliche Fahrstrecke beträgt im weltweiten Durchschnitt lediglich 64 km. Auf Wunsch kann der BMW i3 außerdem mit einem Reichweitenverlängerer (Range Extender) ausgestattet werden, der das Ladeniveau des Lithium-Ionen-Akkus während der Fahrt konstant hält, sobald dieses auf einen bestimmten Wert gesunken ist. Diese Funktion übernimmt ein 25 kW/34 PS starker Zweizylinder-Benzinmotor, der unmittelbar neben dem E-Antrieb über der Hinterachse untergebracht wird. Die maximale Reichweite im Alltagsbetrieb erhöht sich damit auf rund 300 Kilometer.

35.000 Euro soll der Elektro-BMW kosten

Der BMW i3 wird im November 2013 in Deutschland und einer Reihe weiterer europäischer Märkte starten. Weitere Märkte wie die USA, Japan und China sollen im ersten Halbjahr 2014 folgen. In der Basisversion wird der BMW i3 in Deutschland 34.950 Euro kosten, der Preis für die optionale Ausstattung mit Range Extender beträgt 39.450 Euro. Die Betriebskosten des BMW i3 sind vergleichsweise günstig: Die Unterhalts- und Betriebskosten liegen in einem Zeitraum von drei Jahren beispielsweise rund 40 Prozent unter denen eines in Deutschland zugelassenen und ausgesprochen sparsamen 320dA. In anderen Ländern kann dieser Wert je nach Förderumfang von Elektrofahrzeugen sogar über diesem Wert liegen.

Sportlich unterwegs mit 170 PS

Der i3 verfügt beispielsweise über eine Fahrgastzelle aus kohlefaserverstärktem Kunststoff sowie ein Chassis aus Aluminium und setzt in puncto Leichtbau neue Maßstäbe. Mit einem Leergewicht von 1.195 Kilogramm ist er leichter als die meisten Fahrzeuge des Kompaktsegments und bietet zugleich deutlich mehr Platz für die bis zu vier Insassen. Das geringe Gewicht trägt zur Agilität und Dynamik des BMW i3 bei. Der Elektromotor des Fahrzeugs erzeugt eine Leistung von 125 kW/170 PS sowie ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern, das unmittelbar aus dem Stand heraus zur Verfügung steht. Den Spurt von null auf 60 km/h absolviert der BMW i3 in 3,7 Sekunden und von null auf 100 km/h in 7,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Effizienzgründen auf 150 km/h limitiert. Bei der Produktion des BMW i3 im Werk Leipzig wird beispielsweise der dafür benötigte Strom aus Windkraft erzeugt. Neben der CO2-freien Stromversorgung konnten zudem im Vergleich zu dem ohnehin sehr effizienten BMW Produktionsdurchschnitt noch einmal 50 Prozent Energie und 70 Prozent Wasser eingespart werden.

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