Erfinder des Jahres 2016

Siemens ehrt seine 10 besten Erfinder

| Redakteur: Sariana Kunze

Zehn Forscher mit 558 Erfindungen (von links nach rechts): Dr. Klaus Engel; Dr. Roland Gersch; Dr. Beat Weibel, Leiter Siemens Patentabteilung; Dr. Werner Hartmann; Prof. Siegfried Russwurm, Mitglied des Siemens-Vorstandes; Adriana Urda; Dr. Heiko Claussen; Dr. Benno Weis; Dr. Hans-Gerd Brummel; Radovan Seifried; Prof. Christian Moser und Christian Karner.
Zehn Forscher mit 558 Erfindungen (von links nach rechts): Dr. Klaus Engel; Dr. Roland Gersch; Dr. Beat Weibel, Leiter Siemens Patentabteilung; Dr. Werner Hartmann; Prof. Siegfried Russwurm, Mitglied des Siemens-Vorstandes; Adriana Urda; Dr. Heiko Claussen; Dr. Benno Weis; Dr. Hans-Gerd Brummel; Radovan Seifried; Prof. Christian Moser und Christian Karner. (Bild: Siemens)

Siemens zeichnet zehn pfiffige Forscher als "Erfinder des Jahres 2016" aus. Die Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, den USA und Dänemark sind zusammen für rund 558 gemeldete Erfindungen und 597 Einzelpatente verantwortlich.

Nach 1976 und 1997 richtet Siemens als Bundespatenunternehmen zusammen mit der Stiftung Jugend forscht zum dritten Mal Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb aus.

Zudem zeichnet Siemens zehn besonders findige Forscher als "Erfinder des Jahres 2016" aus. Die Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, den USA und Dänemark sind zusammen für rund 558 gemeldete Erfindungen und 597 Einzelpatente verantwortlich. "Forschung im 21. Jahrhundert kann nicht im Elfenbeinturm stattfinden", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens. "Open Innovation heißt das Zauberwort – Innovation ist heute Mannschaftssport." Aus diesem Grund wurde der seit 1995 jährlich an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses verliehene Preis in diesem Jahr aufgewertet: "Neue Talente", "Herausragende Erfindung", "Lebenswerk" sowie "Open Innovation" lauten die Kategorien, in denen Erfinder ausgezeichnet werden, die in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen.

Neue Schaltröhren

Sein ganzes Berufsleben lang hat Dr. Werner Hartmann (61) bei Siemens Corporate Technology in Erlangen eine Erfindung nach der anderen gemacht. Erstaunlich ist vor allem die Bandbreite seiner Ideen, die von Vakuumschalttechnik für den Energiesektor bis zu neuen Verfahren für den Bergbau, die Auto- und sogar die Nahrungsmittelindustrie reicht. Sein Credo: "Blicke immer über den Tellerrand hinaus, und zwar so weit wie möglich." Für seine Verdienste wurde er als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Lebenswerk ausgezeichnet.

Neue Produktionsmethode für Permanentmagnete

Adriana Urda (34), Ingenieurin bei Siemens Wind Power in Brande, Dänemark, beobachtete, wie viel Abfall bei der Herstellung von Permanentmagneten für Windturbinen mit Direktantrieb entsteht. Aus dem Antrieb heraus, dies zu vermeiden, machte sie sich an die Arbeit, eine neue Methode zu entwickeln. Das Ziel: Magnete aus Seltenen Erden umweltfreundlicher und günstiger herzustellen. Dies ist ihr gelungen. Dafür ist die 34-Jährige als Erfinderin des Jahres 2016 in der Kategorie Junge Talente ausgezeichnet worden.

Steuerung von Hochfrequenzfräsen

Man muss nicht unbedingt bereits als Kind mit dem Erfinden anfangen, um später sehr erfolgreich zu sein. Dr. Benno Weis (47) von Siemens Digital Factory in Erlangen entwickelte seine Begeisterung für Leistungselektronik erst im Studium und späteren Berufsleben. Und war dann kaum zu bremsen: Für die Vielzahl seiner Erfindungen, beispielsweise für die Steuerung von Hochfrequenzfräsen, wurde er in der Kategorie Lebenswerk als Erfinder des Jahres 2016 ausgezeichnet.

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