Automatisierung

Siemens liefert Komponenten für ersten automatisierten Containerterminal Afrikas

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der Containerterminal in Tanger soll mit 12 Ship-to-Shore-Kranen mit je zwei Laufkatzen und 32 automatisierten Stapelkranen in 16 intelligenten Lagerplatzblöcken ausgestattet werden.
Der Containerterminal in Tanger soll mit 12 Ship-to-Shore-Kranen mit je zwei Laufkatzen und 32 automatisierten Stapelkranen in 16 intelligenten Lagerplatzblöcken ausgestattet werden. (Bild: APMT)

In Marokko soll der erste automatisierte Containerterminal Afrikas entstehen. Der Terminal für Ultra-Large Container Ships soll bis zu 20.000 Standardcontainer abfertigen können. Siemens liefert dafür die elektronischen Anlagen.

Für den ersten automatisierten Containerterminal in Tanger, Marokko, liefert Siemens die elektrische Anlage für das Unternehmen APM Terminals. Im Umfang der Lieferung sind die Elektroanlagen und Automatisierungssysteme enthalten sowie das Engineering und die Inbetriebsetzung der 32 automatisierten Stapelkranen. Die Krane sollen in 16 intelligenten Lagerplatzblöcken eingesetzt werden. Siemens liefert diese Krane in Zusammenarbeit mit dem Kranhersteller Hans Künz GmbH aus Österreich.

Auch die Elektroanlagen für 12 ferngesteuerte Ship-to-Shore-Krane mit je zwei Laufkatzen kommt von Siemens. Den Auftrag erteilt hat die chinesische Zhenhua Port Machinery Company. Der Terminal soll im Jahr 2019 in Betrieb genommen werden und wird nach eigenen Angaben der weltweit erste Umschlagplatz sein, der nach einem Stirnseitenkonzept aufgebaut ist.

Umschlagskapazitäten für bis zu 20.000 Standardcontainer

Für den neuen Tanger Med II Containerterminal von APM Terminals werden 32 automatisierte Stapelkrane in Zusammenarbeit mit dem Kranhersteller Hans Künz aus Hard in Österreich geliefert.
Für den neuen Tanger Med II Containerterminal von APM Terminals werden 32 automatisierte Stapelkrane in Zusammenarbeit mit dem Kranhersteller Hans Künz aus Hard in Österreich geliefert. (Bild: Künz)

„Der Einsatz von Simulationen und digitalen Zwillingen der Krane in den Lagerplatzblöcken ermöglicht uns Flexibilität, Geschwindigkeit und ,Work-Through‘-Szenarien“, erläutert Christian Koegl, Vice President von Siemens Cranes. Für einen sicheren Betrieb soll ein erweitertes Blockmanagement mit verschiedenen Automatisierungsmodulen und integrierter Sicherheit sorgen. „Diese Funktionen haben dazu beigetragen, dass wir als bevorzugter Automatisierungspartner ausgewählt wurden“, sagt Koegl.

Der Containerterminal wird von APM Terminals aus Den Haag in den Niederlanden entwickelt. Das Terminal ist dafür ausgelegt, Ultra-Large Container Ships, die größten zurzeit eingesetzten Containerschiffe, und bis zu 20.000 ISO-Standardcontainern von 20 Fuß Länge (6,096 m) abfertigen zu können. (kj)

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