Kuka

Siemens setzt mobile Roboterzelle für Elektromotorenproduktion ein

| Redakteur: Sariana Kunze

Siemens setzt die Springer-Roboter von Kuka in der Elektromotorenproduktion ein.
Siemens setzt die Springer-Roboter von Kuka in der Elektromotorenproduktion ein. (Kuka)

Der Advanced Technology Solutions Bereich von Kuka System ermöglicht mit einer ortsflexiblen Roboterzelle ein Springerkonzept für Roboter. In der Elektromotorenproduktion von Siemens in Bad Neustadt kommt nun erstmalig der "LBR iiwa Springer" mit spontaner Automatisierung zum Einsatz.

Kuka Systems liefert zur Produktivitätssteigerung bei Siemens eine roboterbasierte Handhabungs- und Prüfzelle zur präzisen Abwicklung von fünf Arbeitsschritten mit Mensch-Roboter-Kollaboration: Einlegen der Rohlinge, Entnahme nach der Bearbeitung durch ein CNC-Zentrum, Reinigen und Prüfen der Maßhaltigkeit der Werkstücke. Am Ende dieser Produktionsschritte werden die Teile in entsprechende Transportbehälter abgelegt und zur Weiterverarbeitung bereitgestellt.

Roboterzelle kann spontan automatisieren

Kernkomponente der Station ist das mobile Roboterkonzept LBR iiwa Springer, eine standardisierte Lösung in der sensitiven Robotermontage. Im Rahmen von Kundenprojekten und Entwicklungskooperationen hat Kuka Systems einen Engineeringprozess etabliert, mit dem schlankere und flexiblere Roboterzellen für einfache und komplexe Prozesse, unter der Berücksichtigung der MRK Besonderheiten, realisiert werden können. Neben vielen Vorteilen einer solchen flexiblen Roboterzelle, wie die Reduktion bzw. der Entfall komplexer extern angebauter Sensorik, das Nutzen der LBR iiwa Fähigkeiten wie Kraft-/Drehmomentsensorik, ist die ortsflexible Robotik mit MRK der Hauptschwerpunkt. Kuka Systems zeigt damit, dass der LBR iiwa auch optimal als Helfer und Springer bei Auslastungsspitzen und Ressourcenengpässen in der Produktion unterstützen kann – die sogenannte spontane Automatisierung. „Das erleichtert so einige Produktionsschritte, entlastet das Personal und ist die Montagelösung von Morgen“, sagt Henning Borkeloh, Bereichsleiter Advanced Technology Solutions bei Kuka Systems.

Sensitive Roboter machen es möglich

Bisher nicht automatisierbare, ergonomisch ungünstige, manuelle Tätigkeiten können damit wirtschaftlich automatisiert werden. Reproduzierbare Prozesse werden qualitativ hochwertig ausgeführt und das ohne typenspezifisches oder bauteilrelevantes Investment. „Der Einstieg in die spontane Automatisierung ist Siemens mit dieser flexiblen Roboterzelle gelungen. Sogar komplexe Montageprozesse sind aufgrund der sensitiven Roboter möglich. Zudem entstehen durch Lean Engineering und den fließenden LBR iiwa und Mitarbeitereinsatz wandlungsfähige Montagekonzepte“, schließt Borkeloh. Die Erweiterung einer bestehenden Automatisierung ist mit dem Konzept „LBR iiwa Springer“ ohne weiteres möglich.

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