Siemens

Smart Grid-Beratungstool unterstützt Energieversorger bei Geschäftsstrategie

 

23.01.2012 | Redakteur: Sariana Kunze

 

Gemeinsam mit Siemens Infrastructure & Cities entwickelt der schweizerische Energieversorger Arbon Energie auf Basis des neuen Beratungs- und Analyse-Tools „Smart Grid Compass“ seine künftige Smart-Grid-Geschäftsstrategie.


Siemens hat dieses Software-Werkzeug entwickelt, um Energieversorger, Städte und Gebäudebetreiber bei der Implementierung eines intelligenten Stromversorgungsnetzes zu beraten. Ziel ist es, die beste Lösung für ein intelligentes Netz zu finden und es professionell mit minimalen Risiken und vernünftigen Budgets aufzubauen.
Die schweizerische Arbon Energie aus Arbon am Bodensee legt mit Siemens zusammen seine zukünftige Smart-Grid-Geschäftsstrategie fest. Dabei kommt als Gestaltungsrahmen und Leitlinie das von Siemens entwickelte Beratungs- und Analysetool Smart Grid Compass zum Einsatz. Das Tool unterstützt die Entwicklung von intelligenten Verteilnetzen sowohl strategisch als auch technisch. Dazu werden nicht nur Netzbetrieb, Kundenservice, Management von Anlagen und der Einsatz von Mitarbeitern analysiert, sondern auch der Verbrauch und die Erzeugungsleistung des bestehenden Stromversorgungsnetzes. Damit lassen sich Fehler schon bei der Netzplanung vermeiden, die später während des Aufbaus oder beim Betrieb eines Smart Grids nur schwer revidiert werden können. Nach der Bestandsaufnahme wird mit Hilfe des Tools das Weiterentwicklungspotenzial des Netzes in Richtung Smart Grid identifiziert, woraus die Siemens-Berater gemeinsam mit dem Stromversorger Entwicklungspläne und Maßnahmen ableiten. Im Anschluss daran entstehen Roadmaps für die Implementierung der Strategie und der Weiterentwicklung des Smart Grids bei Arbon Energie. „Unser Beratungs- und Analysetool hilft Stromversorgern dabei, die Risiken zu minimieren, die mit dem Auf- und Ausbau eines Smart Grids verbunden sind. Es unterstützt bei der Erarbeitung wirtschaftlicher Budgets sowie der Freigabe durch den Regulator“, sagte Jan Mrosik, CEO der Division Smart Grid im Siemens-Sektor Infrastructure & Cities.

Intelligentes Netz in der Schweiz auf gutem Weg

„Wir planen, möglichst rasch mit der Umsetzung der Ergebnisse zu beginnen, die uns das Beratungs-Werkzeug gebracht hat, um beim Ausbau unseres Netzes zu einem Smart Grid weiter Vorreiter zu sein“, sagte Jürgen Knaak, Geschäftsführer Arbon Energie. Beim Ausbau ihres Stromversorgungsnetzes zu einem Smart Grid sind die Schweizer auf gutem Weg: Bereits Anfang 2009 startete Arbon Energie mit der Installation einer Smart-Metering-Lösung von Siemens, um den Grundstein für sein künftiges intelligentes Netz zu legen. Hierzu nutzte Arbon die Smart-Grid-Funktionen des Verbrauchsdatenerfassungs- und Verteilnetzautomatisierungssystem AMIS. Damit modernisierte der Stromversorger seine Verteilnetze und erfüllte die Anforderungen an die Versorgungssicherheit und Effizienz, die die liberalisierte Strommarktordnung der Schweiz an die künftige Stromversorgung des Landes stellte.
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