Ultraschall-Sensor

So werden unterschiedliche Etiketten sicher erfasst und positioniert

| Autor / Redakteur: Ralf Haab / Sariana Kunze

Mit dem OLED-Display und der 3-fachen Teach-In-Taste können Konfigurationen einfach eingestellt werden.
Mit dem OLED-Display und der 3-fachen Teach-In-Taste können Konfigurationen einfach eingestellt werden. (di-soric)

Firmen zum Thema

Bei der industriellen Kennzeichnung müssen Etikettiersysteme in der Lage sein, selbst bei unterschiedlichsten Materialien Etiketten präzise auf den jeweiligen Produkten anzubringen. Die Bluhm Weber Group setzt deshalb speziell entwickelte Ultraschall-Etikettensensoren von Di-soric ein, die sogar bei transparenten Etiketten die Lücken erkennen.

Es gibt nichts, was es nicht gibt: Gerade im Bereich Verpackung und industrielle Kennzeichnung gibt es immer wieder neue Ideen und Anforderungen. Egal ob dick, dünn, blickdicht oder transparent – bei der international aufgestellten Bluhm Weber Group müssen Etikettiersysteme jede Art von Etiketten sicher erfassen und positionieren. Das in Rheinbreitbach ansässige Unternehmen bietet für industrielle Kennzeichnung Systemlösungen mit Etiketten, Tinte und Laser branchenübergreifend für alle denkbaren Oberflächen und Formen an. Am Produktionsstandort sind bereits seit mehreren Jahren optische Etiketten-Gabellichtschranken von Di-soric im Einsatz, die mit kompakter und robuster Bauform sowie hoher Positioniergenauigkeit ausgestattet sind.

Da sich die Anzahl der zu erkennenden Etikettenarten auch bei der Bluhm Weber Group durch neue Kundenanforderungen ständig erhöht, stieß das bis dahin verwendete optische Funktionsprinzip teilweise an seine physikalische Grenze. Deswegen wurden für transparente Etiketten spezielle Sensoren mit kapazitivem Funktionsprinzip der Serie KSSTI von Di-soric in die Maschinen und Anlagen integriert. Diese Sensoren erkennen die Lücke zwischen zwei Etiketten alleine aufgrund der Veränderung der Dicke des durchfahrenden Materials.

Ein Sensor, der alles detektieren kann

Werden verschiedene Etikettensorten auf einer Maschine oder Anlage verarbeitet, kann ein Austausch der jeweiligen Etikettensensoren notwendig werden und zu lange Stillstandszeit einer Maschine führen. Somit benötigte das Unternehmen einen universellen Etikettensensor, der sowohl transparente Etiketten für den Non-Label-Look, teils bedruckte und metallisierte Etiketten, bis hin zu dicken Booklets mit integriertem Beipackzettel detektieren kann.

Auf Grund dieser Produktanforderung fand zwischen den technischen Abteilungen von Weber Marking Systems und Di-soric im Entwicklungsstadium der Ultraschall-Etikettengabel USGT 6/70 ein intensiver Informationsaustausch statt. So konnten alle Anforderungen und Vorstellungen der Firma Weber an einen universellen Sensor bereits in die erste Generation der Ultraschall-Etikettensensoren implementiert werden. Nach einer kurzen Testphase konnten dann die Sensoren in die Etikettieranlagen der Bluhm Weber Group eingebaut werden. Die Sensoren sorgen nun auch bei Applikationen mit schwierigen Etiketten dafür, dass diese sicher erfasst und positioniert werden können.

Ultraschall macht's möglich

Durch den Einsatz von Ultraschall erfasst der Sensor unterschiedlichste Materialien wie ein Standard-Etikettensensor – die genaue Positionierung und die schnelle Zählung. Mit einer Gabelweite von 6 mm und 70 mm Gabeltiefe ist der Sensor gleichermaßen für die Erfassung von Booklets und Faltetiketten (Leporellos) sowie für hauchdünne, transparente und metallisierte Etiketten geeignet.

Ergänzendes zum Thema
 
Kennzeichnung für alle Branchen
Bluhm Weber Group

Mit Auto-Teach, 2-Punkt-Teach und einer manuelle Anpassung der Schaltpunkte sind verschiedene Einstellungen möglich. Zwei voneinander unabhängige Schaltpunkte lassen sich als Schließer oder Öffner-Signal auf die beiden Gegentaktausgänge legen. So kann neben der eigentlichen Etikettenpositionierung mit dem Sensor auch gleichzeitig ein Bandabriss erkannt werden. Das strukturierte Bedienmenü im OLED-Display und die 3-fach Teach-In-Taste machen die Konfiguration selbsterklärend. Fernteach und Tastensperrfunktion werden, wie bei den optischen und kapazitiven Etikettensensoren von Di-soric, über eine Steuerleitung ermöglicht.

* *Ralf Haab, Produktmanager Sensors / Safety, Di-soric

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42592070 / Sensorik)