Steckverbinder

Zuverlässigkeit von Windanlagen erhöhen

16.11.2009 | Redakteur: Ines Näther

Windanlagen sind unter rauesten Umweltbedingungen auf eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren ausgelegt Quelle: iStockphoto

Windanlagen sind normalerweise auf eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren ausgelegt. Dabei sind sie nahezu den rauesten Umweltbedingungen auf unserem Planeten ausgesetzt – egal ob sie an Land oder Off-Shore stehen.

Die Zuverlässigkeit der Anlagen hängt dabei entscheidend von den eingesetzten Steckverbinder-Systemen ab. Extreme Temperaturschwankungen, starke Vibrationen, salzhaltige Luft, Staub, hohe Luftfeuchtigkeit, und elektromagnetische Felder sind Herausforderungen denen sich Steckverbinderanbieter stellen müssen.

Hypertac Steckverbinder-Systemlösungen basieren auf der Hypertac hyperboloiden Kontakttechnologie, die bereits unter den rauesten Bedingungen von Aerospace und Defence erfolgreich eingesetzt wird. Somit eignet sich diese Technologie auch für den Einsatz unter den extremen Umgebungsbedingungen von Windanlagen. Hyperbolisch angeordnete Kontaktdrähte in den Buchsen legen sich linienförmig am Stift an. Daraus resultiert eine garantierte 360°-Kontaktierung mit folgenden Leistungsmerkmalen: geringe Steck- und Ziehkräfte, extreme Schock- und Vibrationsfestigkeit, hohe Spannungs- und gestiegene Stromtragfähigkeit (bis zu 750 A) äußerst geringer Übergangswiderstand (fünf mΩ), geringer Verschleiß und lange Lebensdauer.

Hypertac bietet für Windanlagen sowohl Standardsteckverbinder als auch kundenspezifische Systemlösungen. Das Spektrum umfasst Hochleistungs- und Signalsteckverbinder sowie die Kabelkonfektionierung bis hin zu kompletten Verbindungssystemen. Die Gehäuse sind wahlweise aus Kunststoff, Metall oder Edelstahl. Die Steckverbinder werden standardmäßig in der Schutzart IP67 und bei Bedarf auch in höheren Schutzklassen geliefert. Minimaler Platzbedarf, höchste Leistung und höchste Zuverlässigkeit lassen sich durch die neue Hypertac M12-Serie aber auch durch bestehende Produktlinien kombinieren.

M12-Steckverbinder mit der Hypertac-Kontakttechnologie

So funktioniert die hyperboloide Kontakttechnologie
So funktioniert die hyperboloide Kontakttechnologie

Die sich stetig ändernden klimatischen Einflüsse führen letztlich auch zu stärkeren Belastungen für Windkraftanlagen. Die Gefahr eines Ausfalls der Datenübertragung von Sensoren innerhalb der Anlage auf Grund von Kontaktstörungen ist gegeben. Dieser beeinträchtigt den operativen Betrieb der Anlage und kann zu dessen Abschaltung führen. Hypertac setzt deshalb hier auf M12-Steckverbinder mit der Hypertac-Kontakttechnologie. Diese hält selbst Vibrationen beim Start eines Space Shuttles stand und bietet deshalb optimale Performance und Zuverlässigkeit. Auch Kontaktstörungen auf Grund hoher Temperaturschwankungen lassen sich damit ausschließen.

Die Hypertac M12-Serie ist in folgenden Ausführungen erhältlich:

  • 3polig, für ungeschirmte/geschirmte Leiter mit Querschnitt 0,25 mm² bis 0,75 mm²,
  • 4polig, für ungeschirmte/geschirmte Leiter mit Querschnitt 0,25 mm² bis 0,75 mm²,
  • 5polig, für ungeschirmte/geschirmte Leiter mit Querschnitt 0,25 mm².

Verschiedene Bauformen in den Ausführungen Kabelstecker/Kabeldose oder Gerätestecker/Gerätedose mit geradem oder gewinkeltem Abgang sind möglich, ebenso Sonderbauformen auf Anfrage. Die Rundsteckverbinder entsprechen bei gestecktem Zustand der Schutzart IP67.

Messstationen oberhalb der Gondel bilden das Steuerzentrum der Windanlage. Deren Instrumente sind extremen Wettereinflüssen ausgesetzt: Hohe Windgeschwindigkeiten, Nässe, salzhaltige Luft, Staub und extreme Temperaturschwankungen sind an der Tagesordnung. Eine Kontaktunterbrechung führt unweigerlich zu einer Betriebsunterbrechung und im extremen Fall zu einer Gefährdung der Anlage. Daher ist hier höchste Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer von eingesetzten Steckverbindern ein absolutes Muss. Diese Anforderungen garantieren auch die robusten Hypertac M23-Steckverbinder mit Edelstahlgehäuse und die Serie M17.

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