ELEKTROTECHNIK 2009

Sonderschau zeigt „Intelligentes Haus der Gegenwart“

03.08.2009 | Redakteur: Reinhard Kluger

Die Sonderschau „Intelligentes Haus der Gegenwart“ auf der ELEKTROTECHNIK 2009 bietet zahlreiche Anregungen für aktuelle und künftige Märkte in der Gebäudetechnik

Die Sonderschau „Intelligentes Haus der Gegenwart“ (Halle 6, Stand-Nr. 6082) auf der Fachmesse ELEKTROTECHNIK 2009 (2. bis 5. September) ist von Fachleuten für Fachleute konzipiert. Das aktuell überarbeitete Modell eines 160 Quadratmeter großen Privathauses zeigt in acht verschiedenen Räumen ausschließlich Gebäudesystemtechnik, die sich als praxistauglich und funktionstüchtig bewährt hat.

Das Modellhaus auf der Sonderschau macht im Maßstab 1:1 transparent, was gegenwärtig in der Gebäudeautomation wirklich möglich ist: Alle auf KNX-Basis vernetzten Komponenten sind während der Messe voll in Betrieb. Die Sonderschau wird von der RWE AG und dem Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen gemeinsam organisiert und präsentiert.

Folgende Themen werden von der Sonderschau aufgegriffen und nach aktuellem Stand der Technik präsentiert:

  • Energiespartechniken,
  • Smart Metering,
  • Generationenübergreifende Ausstattung (Bad, rollstuhlgerechte Küche usw.),
  • Beleuchtung/Lichttechnik,
  • Gebäudesicherheit,
  • Sicherheits- und Überwachungstechnik,
  • Interne/externe Gebäudekommunikation,
  • Home-Entertainment,
  • Kommunikationsempfang und
  • Werkstatt und Messtechnik für Fachbetriebe aus den Elektrohandwerken

Die Betreuung des Bereiches „Werkstatt und Messtechnik für Fachbetriebe aus den Elektro-handwerken“ hat das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V., Oldenburg, übernommen. Messtechnische Anwendungen zum E-CHECK nach den neuesten Normen innerhalb der bekannten Fachbetriebskonzepte „Fachbetrieb für Gebäudetechnik“, „Fachbetrieb für Informationstechnik“ und „Fachbetrieb für Antriebstechnik“ werden vorgestellt und im Detail erläutert.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Ansichten vom Leben und Wohnen, natürlich oder be-sonders im Alter. Fragt man den Einzelnen, hat er aber keine detaillierten Vorstellungen, nur „unabhängig und selbständig, ohne auf fremde Hilfe aufgewiesen zu sein“, so möchten viele von uns schon leben. Oft sind aber die Wohnungen und das Wohnumfeld nicht auf die be-sonderen persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten eines älteren Menschen zugeschnitten. Durch kleine Veränderungen, Hilfen und bauliche Anpassungsmaßnahmen lässt sich oft der Wunsch, möglichst lange zu Hause selbstständig leben zu können, erfüllen. Auch dieser Aspekt wird im Rahmen der Sonderschau aufgearbeitet. Eine rechtzeitige Beratung des Kunden im Vorfeld von Neubau- oder Sanierungsmaßnahmen durch Fachbetriebe aus den Elektrohand-werken ist in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen. Bei rechtzeitiger Weichenstellung können diese Ziele mit vergleichsweise günstigen Investitionskosten im Wohnbereich auch erreicht werden.

Auf der zur Sonderschau gehörenden Freifläche werden zudem Einzellösungen erläutert:

E-Auto und E-Krad mit E-Ladestation zeigt die Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Kirchhundem. Modernisierung im Wohnungsbestand, Austausch von Elektrospeicherheizungen und Lösungen mit Wärmepumpe wird in Zusammenarbeit mit Stiebel Eltron ernastaltet. Es gibt auch Hinweise zur EnEV 2009.

Kunden, auch in der Industrie, wollen Energie sparen, suchen Versorgungssicherheit und wünschen sich Komfort und Zuverlässigkeit in der Gebäudetechnik. Wer als Handwerksunternehmer, als Ingenieur aus Planungsbüros oder als Architekt die Zukunft im Griff haben will, muss heute fit sein in Sachen Energieeffizienz, Wohnkomfort und Gebäudesicherheit. Die Sonderschau „Intelligentes Haus der Gegenwart“ bietet zahlreiche Anregungen für aktuelle und künftige Märkte in der Gebäudetechnik.

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