Steuerungen

Elektronische Nockensteuerungen für jeden Bedarf

25.12.2009 | Redakteur: Ines Näther

Auch in Zeiten schneller SPS-Steuerungen sind elektronische Nockensteuerungen unerlässlich. Dynamische Totzeitkompensation und positions- oder zeitabhängiges Setzen der Ein- und Ausschaltpunkte

Auch in Zeiten schneller SPS-Steuerungen sind elektronische Nockensteuerungen unerlässlich. Dynamische Totzeitkompensation und positions- oder zeitabhängiges Setzen der Ein- und Ausschaltpunkte erfordern Rechenleistungen und Konfigurationsmöglichkeiten, die bei SPS in der Regel nicht vorgesehen sind.

Mit den Geräten aus der LOCON-Familie bietet Deutschmann Automation elektronische Nockensteuerungen für jede Anwendung. Das Programm reicht von preiswerten Basismodellen über Steuerungen für hohe Geberauflösungen; von Bautypen mit bis zu 64 Schaltausgängen, eigenem Speicher und abrufbaren Programmen bis hin zu modular erweiterbaren Einheiten mit einer maximalen Ausbaustufe von 144 I/Os:

LOCON 7 ist mit acht Ausgängen und vier wählbaren Programmen ein kostengünstiges Basismodell, die sich wahlweise über ein Terminal oder über Deutschmanns PC-Software WINLOC 32 konfigurieren lässt.

LOCON 16 und LOCON 17 hingegen können komfortabel über eine integrierte 4-Tasten-Oberfläche bedient werden. Sie sind mit 16 Ausgängen, 16 wählbaren Programmen und blockweiser Totzeitkompensation ausgestattet.

Für hohe Geberauflösungen und hohe Maschinendrehzahlen ist LOCON 9 ausgelegt. Das Gerät verfügt über acht Ausgänge, 16 Programme und erreicht mit bitweiser Totzeitkompensation in der Serienausstattung Zykluszeiten von 50 μs.

Die Variante LOCON 9-MT ist für den Anschluss eines 24 Bit-SSI-Multiturngebers ausgelegt und erreicht damit noch eine wesentlich höhere Auflösung. LOCON 24, 48 und 64 verfügen bei einer Bautiefe von nur 44 mm über 24, 32, 48 oder 64 Ausgänge. Zur Ausstattung dieser Geräte zählen 64 Programme, die wahlweise extern oder über die integrierte Bedienfront anwählbar sind, ein Speicher für 1000 Datensätze sowie eine umfangreiche Funktionsausstattung.

Optional lassen sich LOCON 24 und LOCON 48 mit 16 Eingängen für Logikverknüpfungen ausstatten, um einfache Aufgaben von der SPS zur Nockensteuerung zu verlagern und wesentlich schneller abzuarbeiten.

LOCON 100 und LOCON 200 bestehen aus erweiterbaren Basiseinheiten, über die die zentrale Istwert-Erfassung, die Kommunikation mit der Peripherie, Spannungsversorgung und Verwaltungsaufgaben geregelt werden. LOCON 100 ist um ein Modul auf insgesamt 48 I/Os erweiterbar, LOCON 200 lässt sich schrittweise durch Module mit je acht I/Os auf insgesamt 144 I/Os erweitern.

Inhalt des Artikels:

»1 »2 nächste Seite

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 331399) | Archiv: Vogel Business Media