Steuerungs- und Antriebstechnik

Kuvertieren im Flow – das ganze Spektrum mit nur einer Maschine

03.07.12 | Redakteur: Ines Näther

Die Fusion Cross schafft – basierend auf der völlig neuen Kuvertiertechnik - eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 16.000 bis 22.000 Kuvertierungen pro Stunde, abhängig vom Format.
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Die Fusion Cross schafft – basierend auf der völlig neuen Kuvertiertechnik - eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 16.000 bis 22.000 Kuvertierungen pro Stunde, abhängig vom Format. (Bild: Böwe Systec)

Die Betreiber von Mailrooms – moderne Druck- und Postverarbeitungs-Zentren – müssen heute flexibel und zeitnah auf alle Kundenwünsche reagieren. Das Hochleistungs-Kuvertiersystem von Böwe Systec kann ein breites Spektrum von Formaten und Beilagen mit hoher Geschwindigkeit verarbeiten. Grundlage dafür ist die ausgefeilte Steuerungs- und Antriebstechnik des Automatisierungsspezialisten Sigmatek.

Mindestens ebenso groß wie die Anzahl der Anbieter von Kuvertiermaschinen ist die Menge der Prinzipien, mit denen diese arbeiten. „Wir wollten ein Kuvertiersystem entwickeln, das sich von allen bisherigen Lösungen deutlich absetzt. Ein System das ein breites Spektrum von Formaten sowie Füllstärken verarbeiten kann und sich durch eine hohe Geschwindigkeit auszeichnet“, erläutert Bernd Höpner, Produktentwicklungsleiter beim Augsburger Lösungsanbieter für moderne Druck- und Postverarbeitungszentren Böwe Systec.

Zudem sollte das neue System auf der Firmware-Ebene eine größere Intelligenz haben als bisherige Systeme, um so dem Kunden eine leichtere Bedienbarkeit zu ermöglichen. „Ziel unserer Entwicklungsarbeit war eine Maschine, mit der man alles kuvertieren kann, was der Kunde verschicken will – eine sogenannte Single Machine Type (kurz SMT) Strategy“, so Bernd Höpner. „Der Mailroom-Betreiber muss somit den Operator nur auf eine Maschine schulen, ist in seiner Produktion äußerst flexibel und muss weniger Ersatzteile vorhalten.“

Neuartiges Wirkprinzip: Parallele Verarbeitung

So entstand der Gedanke eines völlig neuartigen Wirkprinzips, bei dem der Füllvorgang durch eine Parallelisierung der Verarbeitungsschritte verlangsamt wird, was dem Kuvertieren wesentlich mehr Zeit gibt. Gegenüber bisherigen Start-Stop-Prozessen führt diese fließende Bewegung zu einer höheren Prozesssicherheit und damit zu einem höheren Output.

„Das neue Flow-Prinzip benötigt viele miteinander vernetzte Servoachsen“, führt Robert Bayer, Leiter Elektrik und Software bei Böwe Systec, aus. „Statt selbst ein neues Konzept zu entwickeln, beschlossen wir, für die Automatisierungslösung einen Experten mit ins Boot zu holen. Der österreichische Hersteller kompletter Automatisierungssysteme Sigmatek liefert somit das komplette Steuerungs- und Antriebssystem inklusive Echtzeit Ethernet-Bussystem und Engineering Tool.“

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Eine Maschine für alles

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