IBM/impulse-Studie

Für 99 Prozent der Firmenchefs ist das Internet für das Geschäft unverzichtbar

14.08.2008 | Redakteur: Hendrik Härter

Vernetzte Geschäftswelt: Internet und E-Business sind feste Bestandteile (Bildquelle: Pixelio)

Das Internet ist für viele Geschäftsmodelle eine wichtige Größe und nicht mehr wegzudenken. In der Studie „E-Business im Mittelstand - IT und Innovationen für Unternehmer“ von IBM Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin impulse gaben 86% der befragten Unternehmen an, auf das E-Business zu setzen, um Wettbewerbschancen zu nutzen. Bereits 9% setzen auf Web 2.0-Anwendungen.

Für insgesamt 99% der vom Kasseler Marktforschungsinstitut TechConsult befragten 1005 Firmenchefs ist das Internet für ihr Geschäft unverzichtbar. Fast neun von zehn Unternehmern (86%) setzen dabei auf das E-Business, um ihre Wettbewerbschancen zu nutzen. Zehn Jahre zuvor waren erst 30% der Firmen überhaupt mit E-Business über das Internet geschäftlich aktiv.

Mittelständler lassen sich von externen Dienstleistern beraten

„In den zehn Jahren seit Erscheinen unserer ersten Studie hat sich viel getan, nicht nur was die Internet-Nutzung angeht“, sagt Thomas Fell, Geschäftsführer IBM Deutschland. „Über die Hälfte der befragten mittelständischen Unternehmen lässt sich heute von externen Dienstleistern beraten, da die Technologien umfassender geworden sind. Der Anteil derjenigen, die für das Auslagern ganzer Prozesse offen sind oder derartigen Service nutzen, ist allein im Vergleich zum Vorjahr um 16% gestiegen.“

Wikis und Blogs werden von 9 Prozent der Unternehmen genutzt

Bereits 9% der Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern nutzen irgendeine Form von Web-2.0-Diensten. Im Vordergrund stehen dabei Wikis und Blogs, die in 48 bzw. 39% der Firmen aus dieser Gruppe zum Einsatz kommen. Die freie Verschlagwortung (Tagging) setzen immerhin schon 17% dieser Nutzer ein. Für 81% aller befragten Mittelständler sind Web-2.0-Anwendungen im Unternehmen allerdings noch nicht relevant.

Green-IT wird wichtige Größe

Der umwelt- und ressourcenschonende Einsatz von IT hat im Mittelstand bereits deutliche Spuren hinterlassen und das Bewusstsein für Energie-Effizienz und Umweltfragen geschärft. So halten 55% der Befragten die Schadstoffbelastung und 53% die Energie-Bilanz für ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung. 47% der Firmenchefs sorgen sich um die CO2-Emissionen, die ihre IT indirekt verursacht.

IT-Strategie wird in die Arbeitsprozesse integriert

Durch die zunehmende Bedeutung des E-Business für das Geschäft und die innerbetrieblichen Arbeitsprozesse wird die IT-Strategie immer häufiger in die Unternehmensstrategie integriert. Für ein Drittel der Befragten ist sie bereits fester Bestandteil der Unternehmensstrategie, um die Effizienz der Geschäftsprozesse zu steigern.

Quelle: impulse

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 266190) | Archiv: Vogel Business Media