R.Stahl

Jahresabschluss 2010 macht positive Entwicklung deutlich

20.04.2011 | Redakteur: Sariana Kunze

Der R.Stahl Konzern hat sich im vergangenen Geschäftsjahr erwartungsgemäß positiv entwickelt. Umsatz und Auftragseingang haben - nah einem zunächst noch schwächeren ersten Halbjahr - das Vorkrisenniveau erreicht.

Mit einem strategischen Ausbau des Systemgeschäfts hat R.Stahl seine Marktposition 2010 deutlich ausbauen können. Einmal mehr zeigte sich, dass die Entscheidung, die Mitarbeiter in der Krise zu halten, richtig war, berichtet Martin Schomaker, Vorsitzender des Vorstands.

Im Geschäftsjahr 2010 hat R.Stahl 225,8 Mio. Euro Auftragseingang (Vj. 208,1 Mio. Euro) erzielt. Der Konzernumsatz stieg auf 222,6 Mio. Euro und damit zehn Prozent über den Vorjahreswerten (202,6 Mio. Euro). Damit konnte das Unternehmen wieder an die Werte von 2008 anknüpfen. Der Auftragsbestand lag mit 47,7 Mio. Euro zum Jahresende 12 Prozent über Vorjahr.

Zu diesem Wachstum hat u.a. der systematische Ausbau des Systemgeschäfts, der vor fünf Jahren begonnen wurde, beigetragen. Die Investition in Fachkräfte und Instrumente weltweit sowie der Aufbau zusätzlicher Kundenkreise haben den Umsatz in diesem Segment seit 2005 von 50 auf 120 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Dabei liegt R.Stahls Stärke in der Fähigkeit, Produkte der Automatisierung und Produkte der Energieverteilung und Schaltgerätetechnologie zu integrierten Lösungen zu verbinden, die alle Explosionsschutztechniken vereinen.

Dadurch erweist sich auch die Entscheidung, während der Krise die Stammbelegschaft zu halten, als richtig. Das Know-how, das so konstant im Unternehmen gehalten wurde, hat 2010 und wird auch weiterhin den Ausbau und das Wachstum dieses zukunftsstarken Segments tragen.

Jahresüberschuss um 88 Prozent gesteigert

2010 erwirtschaftete R. Stahl ein EBIT von 19,3 Mio. Euro, nach 12,6 Mio. Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss klettert um 88 Prozent auf 10,5 Mio. Euro (Vj. 5,6 Mio. Euro). Die Umsatzrendite bezogen auf das EBIT erreichte bereits 8,7 Prozent - konnte aber noch nicht an das Niveau vor der Krise anschließen. Das Ergebnis ist belastet durch eine noch angespannte Preissituation in den Märkten sowie die verhältnismäßig hohen Personalkosten, aufgrund der Entscheidung, die Stammbelegschaft während der Krise zu halten. Ziel ist es deshalb, den Umsatz je Mitarbeiter weiter zu steigern und das angestrebte Wachstum mit einem unterproportionalen Personalaufbau umzusetzen. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,90 Euro im Jahr 2009 auf 1,77 Euro.

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