Rittal & Phoenix Contact
Die IT-Infrastruktur vernetzen: intelligente Stromverteilung im Data-Center
08.02.2010 | Redakteur: Ines Näther
Im Data-Center der Zukunft gilt es, ein effizientes Gesamtsystem zu formen. Software, Hardware und die physikalische IT-Infrastruktur sind miteinander optimal zu verketten, wollen die Betreiber kosteneffiziente Abläufe bereitstellen.
Notwendige Voraussetzung dafür ist die durchgängige Messung aller Verbrauchswerte im Rechenzentrum. Durch die Kooperation von Rittal mit Phoenix Contact wird dies erstmals auch direkt am Niederspannungshauptverteiler (NSHV), der für die Stromeinspeisung im Data Center zuständig ist, möglich.
In Zukunft kann die Management-Software für IT-Infrastruktur RiZone die elektrischen Leistungswerte eines Rechenzentrums direkt an der Quelle, dem Niederspannungshauptverteiler (NSHV), erfassen. Das ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem führenden Systemanbieter für energieeffiziente IT-Infrastrukturen Rittal und Phoenix Contact, Marktführer bei elektrischer Verbindungs-, elektronischer Interface- und industrieller Automatisierungstechnik.
Neben der Erfassung des Gesamtstroms im NSHV werden auch die Werte nachgelagerter Abgänge, zum Beispiel die Stromaufnahme der Kühlsysteme und der Steuerschränke ermittelt und an RiZone übergeben. Auf diese Weise schafft Rittal die Grundlage für eine ganzheitliche Systemoptimierung und eine Effizienzsteigerung bei der Energienutzung im Rechenzentrum.
Auslastung und Effizienz einfach überblickt
Die IT-Infrastruktur verbindet alle Komponenten und Lösungen im Rechenzentrum zu einem System. Mit der Management-Software RiZone können Rechenzentrumsbetreiber die Verbrauchs- und Leistungswerte der IT-Infrastruktur-Komponenten überwachen, steuern und so die Auslastung und den Effizienzgrad ihrer Anlagen einfach überblicken. Die Kooperation erweitert RiZone jetzt um eine intelligente Stromverteilung, die Phasenstrom, Phasenspannung und Leistungsfaktor pro Phase erfasst und mit der Software managen kann.
Die Anbindung an den NSHV erfolgt via SNMP (Simple Network Management Protocol) durch eine Datenerfassungslösung von Phoenix Contact mit dem Messgerät für elektrische Größen, das Elektrische Energie Management Modul (EEM).
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