Digitalisierung

Warum die Generation Y die Digitalisierung vorantreibt

| Redakteur: Katharina Juschkat

Ein moderner Arbeitsplatz, der Beruf und Freizeit vereinbar macht – das erhoffen sich viele junge Menschen von der Digitalisierung.
Ein moderner Arbeitsplatz, der Beruf und Freizeit vereinbar macht – das erhoffen sich viele junge Menschen von der Digitalisierung. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Firmen zum Thema

Die Generation der 18 bis 34-jährigen wünscht sich einen Job, der flexibel und mit der Freizeit vereinbar ist sowie flache Hierarchien verspricht. Die Digitalisierung soll dabei helfen.

Fast die Hälfte der Menschen zwischen 18 und 34 Jahren in Deutschland haben in den letzten drei Jahren Auswirkungen der Digitalisierung an ihrem Arbeitsplatz festgestellt. Diesen Wandel zu „Arbeiten 4.0“ oder „New Work“ bewerten die jüngeren Mitarbeiter zu 79 Prozent positiv. Bei den über 44-Jährigen stellt dagegen nur knapp jeder Dritte den Trend am eigenen Arbeitsplatz fest. Wer jedoch Veränderungen am Arbeitsplatz spürt, der bewertet sie auch mehrheitlich (rund 65 Prozent) positiv. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Eco, dem Verband der Internetwirtschaft e. V. und des internationalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts You Gov.

Gesucht sind Jobs mit Wertschätzung

„Die Begriffe Arbeiten 4.0 und New Work stehen für zukunftsweisende und sinnstiftende Arbeitskonzepte“, sagt Lucia Falkenberg, Leiterin der New-Work-Gruppe bei Eco. „Insbesondere die Generationen Y und Z der unter 35-jährigen fordern entsprechende Veränderungen beim Arbeitgeber ein. Neue Technologien, mehr Flexibilität und flachere Hierarchien – Die Mitarbeiter wollen Jobs, die Wertschätzung vermitteln und Führung auf Augenhöhe.“

Ergänzendes zum Thema
 
Was die Generation Y ausmacht

Viele junge Menschen wollen heute auch Freizeit und Beruf gut miteinander vereinbaren können. Dass die Digitalisierung das heute besser als noch in der Generation zuvor ermöglichen kann, denken 44 Prozent der jüngeren Befragten im Alter zwischen 18 und 34 Jahren. In der gesamten deutschen Bevölkerung sind 33 Prozent der Ansicht, Freizeit und Beruf lassen sich aufgrund der Digitalisierung heute besser in Einklang bringen.

Neue Arbeitskultur auch für Unternehmen profitabel

„In immer mehr Unternehmen erreicht dieses Konzept die Mitarbeiter, insbesondere die jüngeren Kollegen unter 35 Jahre“, sagt Lucia Falkenberg. Firmen, die hierfür Offenheit zeigen sind für junge Talente attraktiver und können diese länger ans eigene Unternehmen binden. „Unternehmen, die den Wandel der Arbeit mittragen und eine neue Arbeitskultur schaffen, die profitieren von zufriedeneren Mitarbeiter und leisten so einen Beitrag zur Unternehmensstrategie“, sagt Falkenberg.

Ergänzendes zum Thema
 
Was die Generation Z ausmacht

Die verwendeten Daten beruhen auf einer repräsentativen Online-Umfrage der You Gov Deutschland GmbH, an der 2033 Personen Anfang April 2017 teilnahmen.

Drei Tipps, wie Geschäfte mit der Generation Y gelingen

Generation Y

Drei Tipps, wie Geschäfte mit der Generation Y gelingen

01.02.17 - Die Generation Y gilt als schwierig – sie tickt anders als ihre Elterngeneration, und das merkt letztlich auch der Verkauf. Vertriebstrainer Oliver Kerner erklärt in drei Tipps, wie Produkte auch in dieser kaufstarken Bevölkerungsgruppe an den Mann gebracht werden können. lesen

Kommt jetzt die Generation Z(ombie)?

Nachwuchsförderung

Kommt jetzt die Generation Z(ombie)?

05.09.16 - Bei vielen Arbeitgebern gilt die Generation Y als nicht besonders hoch angesehen. Sie werden häufig als selbstverliebt und anspruchsvoll beschrieben. Doch die nächste Generation tritt allmählich in die Arbeitswelt ein: Die Generation Z. Dieser neue Typ von Ingenieursnachwuchs stellt Arbeitgeber vor neue Herausforderungen. lesen

Über die Dummheit in Firmen und Chefetagen

Vortrag von Gunter Dueck

Über die Dummheit in Firmen und Chefetagen

14.03.16 - Der Innovations-Vordenker Professor Gunter Dueck ist bei der Münchner Requirements-Engineering-Konferenz REConf der täglichen Idiotie im Firmen- und Projektalltag auf die Spur gegangen. So erklärte er den Sinn unsinniger Meetings und warum Zombie-Projekte künstlich am Leben gehalten werden. lesen

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44736359 / Beruf & Karriere)