IoT-Plattform

Wie das Internet der Dinge den Fahrradverleih einfacher macht

| Redakteur: Ines Näther

Schauen wir uns um, finden wir das Internet of Things (IoT) zunehmend um uns herum. Sogar wenn wir uns Fahrräder ausleihen wollen – sei es, um Staus zu vermeiden oder die Umwelt zu schonen. In großen Städten nimmt dieser Service rasant zu. Technologien von PTC und Thing Worx tragen dazu bei.

Der Fahrradverleih ist ein Service, der in großen Städten weltweit als Alternative zu den traditionellen motorisierten Transportmitteln zunehmend an Bedeutung gewinnt. Unter den Unternehmen, die solche Fahrradverleihsysteme anbieten, ist Smoove. Der französische Entwickler setzt bei Betrieb und Service dabei auf die Thing Worx IoT-Plattform.

„Wir haben uns aufgrund der Flexibilität, der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und der Chance, unser Angebot zu diversifizieren, für die Thing Worx IoT-Plattform entschieden“, sagt Denis Mercat, CTO von Smoove. „Zweifelsohne wird diese uns in die Lage versetzen, die Zeiten für Integration und Adaption der Lösung auf internationaler Ebene zu reduzieren und neue Services zu entwickeln. Damit fördern wir den Wert gemeinsamer Nutzung und den Respekt für ein modernes Stadtleben. Wir zählen darauf, dass Thing Worx uns bei unserer mittel- bis langfristigen Entwicklung unterstützen wird.“

Damit erweitert Smoove die seit 2009 bestehende Entwicklungsumgebung von PTC bestehend aus PTC Creo und PTC Windchill um die IoT-Plattform von Thing Worx, einem PTC Unternehmen.

Smoove Box findet die nächstgelegene Station

Mit der Verbreitung des mobilen Internets können verschiedene Apps jeweils Stationen in der Nähe anzeigen, an denen Fahrräder bzw. Parkplätze verfügbar sind. Um diesen Trend zu fördern, wurde die Smoove Box entwickelt, die am Fahrrad befestigt ist. Damit werden bestehende Sensorsysteme genutzt, um auf die nächstgelegene Station hinzuweisen. Über die Thing Worx IoT-Plattform können die gesammelten Daten den Stadtverwaltungen zur Verfügung gestellt werden. Damit lassen sich bessere Standorte für die Stationen planen, um die Bedürfnisse und Präferenzen der Kunden bestmöglich zu bedienen. Die Vision von Smoove, wonach der Fahrradverleih sich mit dem Internet der Dinge integriert und nicht nur eine isolierte Geschäftsidee darstellt, wird so bereits greifbar.

Clouds helfen beim Management des Fahrradverleihs

Die Thing Worx IoT-Plattform kann mithilfe lokaler Clouds zur Überwachung und Analyse vielfältiger komplexer Daten genutzt werden. So lassen sich der Einsatz und das Management des Fahrradverleihs von Smoove optimieren. Darüber hinaus ist es eine offene Applikation, die sofort einsetzbar sowie einfach in Betrieb zu nehmen ist und sehr schnell in Verbindung mit bereits in Verwendung befindlichen Systemen konfiguriert werden kann. Diese Funktionen sind besonders auf internationaler Ebene von signifikanter Bedeutung, da Smoove sich mit seiner Technologie an die extrem unterschiedlichen örtlichen Standards anzupassen hat.

Thing Worx Plattform vereinfacht und verkürzt die Entwicklung

„Smoove ist ein gutes Beispiel dafür, wie die IoT-Technologie wesentlich zu Qualitätsverbesserungen im städtischen Leben, im Umweltschutz und in der Mobilität beitragen kann“, sagt Russ Fadel, Präsident von Thing Worx. „Die Thing Worx Plattform vereinfacht und verkürzt die Entwicklung bei Smoove. Auch die Verbreitung der Fahrräder und des Verleihsystems insgesamt wird dadurch beschleunigt. Bei der internationalen Expansion wird man bei Smoove auch von der erprobten Performance und Skalierbarkeit von Thing Worx profitieren.“

Die Technologien von PTC und Thing Worx unterstützen bei Smoove die Konstruktion, die Fertigung sowie Kundendienst und Wartung des Fahrradverleihsystems. Gemeinden, Stadtverwaltungen, Verkehrsbetriebe und Unternehmen können personalisierte, datengetriebene Dashboards erhalten, die aussagefähige Informationen über das Fahrradverleihsystem bieten, aus denen sich Maßnahmen ableiten lassen.

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