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3D-Inspektion 100-Prozent-Kontrolle von Steckverbindern stellt Kontakt sicher

| Redakteur: Ines Stotz

In allen denkbaren Branchen sind die Qualitätsanforderungen an elektrische Kontakte sehr hoch. Hier können optische Prüfsysteme für ein zuverlässiges Kontaktverhalten sorgen. Sie arbeiten berührungslos, sind praktisch verschleißfrei, und weil jedes einzelne Werkstück geprüft wird, verlässt kein fehlerhaftes Teil mehr die Produktion.

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SAC Pulsar hat eine hohe Messgenauigkeit bei kurzer Erfassungszeit und geringem mechanischen Aufwand zur Prüflings-Positionierung
SAC Pulsar hat eine hohe Messgenauigkeit bei kurzer Erfassungszeit und geringem mechanischen Aufwand zur Prüflings-Positionierung
( Archiv: Vogel Business Media )

Technologischer Fortschritt und hohe Anforderungen des internationalen Wettbewerbs stellen die Produzenten hochqualitativer Teile aller Art und in allen denkbaren Branchen immer wieder vor neue Herausforderungen. Die industrielle Bildverarbeitung als Schlüssel zur Qualitätssicherung ist dabei aus der Fertigungstechnik nicht mehr wegzudenken. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Optische Prüfsysteme arbeiten berührungslos und sind praktisch verschleißfrei. Sie liefern sehr präzise, reproduzierbare Messergebnisse und erlauben dennoch sehr kurze Taktzeiten. Da jedes einzelne Werkstück geprüft wird, stellt dies eine hundertprozentige Qualitätskontrolle sicher.

Dabei sind gerade die Anforderungen an elektrische Kontakte in vielen industriellen Bereichen sehr hoch: Präzise Passgenauigkeit und Koplanarität der Kontaktstifte sind die Grundvoraussetzung für ein zuverlässiges Kontaktverhalten. Sind Anschlussstifte zu kurz, kann der elektrische Kontakt nicht immer garantiert werden, was zu unvorhersehbaren Ausfällen führen kann. Sind einzelne Stifte zu lang, kann es unter Umständen beim Einstecken zu Beschädigungen des Gehäuses kommen. Leicht verbogene Pins schließlich führen in der Regel dazu, dass diese beim Einstecken nicht auf den entsprechenden Kontaktöffnungen zu liegen kommen und vollständig abgeknickt werden.

Mit dem Inline-3D-Inspektionssystem SAC Pulsar lassen sich Fehler schon während der Produktion erkennen. Zusammen mit dem Bildverarbeitungsinterpreter Coake ermöglicht Pulsar eine vollautomatische 100-Prozent-Qualitätssicherung an der Anlage, ein großes Anwendungsspektrum und eine schnelle Anpassung an neue Prüfaufgaben.

Hohe Messgenauigkeit mit Streifenlicht-Topometrie-Verfahren

SAC Pulsar beruht auf einem eigens entwickelten, speziellen Streifenlicht-Topometrie-Verfahren, das mit einer Musterprojektions-Einheit arbeitet. Es zeichnet sich durch hohe Messgenauigkeit bei kurzer Erfassungszeit und geringem mechanischen Aufwand zur Prüflings-Positionierung aus. Weitere entscheidende Vorteile gegenüber bisher eingesetzten Verfahren bietet Pulsar dadurch, dass die Konturen flächendicht erfasst werden und für jeden einzelnen Konturpunkt neben den exakten Raumkoordinaten auch die Texturinformation in kalibrierter Echt-Farbinformation zur Verfügung steht.

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