SENSOR+TEST 2015

176 Sensoren und Systeme für die Mess- und Prüftechnik

| Redakteur: Ines Stotz

Sensoren für geometrische Größen

Die Ermittlung von Abstand, Weg, Position, Winkel, Neigung, Lage und auch Füllstand gehört zu den häufigsten Messaufgaben in ganz unterschiedlichen Anwendungen, angefangen vom Smartphone über die Fahrzeugtechnik mit Prüfständen und Assistenzsystemen bis zu Werkzeugmaschinen und Robotern. Das breite Angebot der Aussteller auf der SENSOR+TEST 2015 zeigt die unterschiedlichsten Sensorprinzipien.

Bei piezoresistiven Mikrotastern verändert Zug oder Druck den elektrischen Widerstand. Sensoren können damit Messgeschwindigkeiten bis zu 10 mm/s bei einer Auflösung von 11 nm und einer Abtastrate von 1,6 kHz erzielen. Dies eignet sich für schnelle Inline-Qualitätskontrollen von mikrooptischen Strukturen aus Kunststoff oder Bohrungen und Hinterschneidungen von Werkstücken (CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH, Erfurt).

Bei der inversen Magnetorestriktion ändert sich durch mechanische Spannungen die Magnetisierung der ferromagnetischen Sensoren. Dies nutzen chinesische Sensorhersteller, um die Entfernung zwischen zwei Punkten im Abstand von 25 bis 3500 mm zu messen. Das Messsystem ist weitgehend unempfindlich gegenüber Temperatur, Erschütterung, Stoß, Vibrationen und Verschmutzung (Nanjing Gaohua Technology Co. Ltd., Nanjing/China).

Eine der schnellsten Wegmessungen nach dem Laser-Triangulationsprinzip arbeitet mit einer Abtastrate von bis zu 180 kHz und kann wahlweise mit rotem oder blauem Licht für heiß glühende Metalle oder organische Materialien ausgestattet werden. Mit dem Hochgeschwindigkeits-Lasersensor lassen sich Positionen, Abmessungen, Flüssigkeitsstände, Oberflächenprofile von Straßen, Verformungen und Schwingungen einfach bestimmen (disynet GmbH, Brüggen).

Ein Miniaturkabel-Wegaufnehmer mit einem Hochleistungsmesskabel ist speziell für Testanwendungen mit hohen Beschleunigungen konzipiert, wie sie bei Flug- und Kfz-Crashtests vorkommen. Der Sensor hat einen maximalen Messbereich von 1,50 m und lässt sich in zwei Achsen um 360° drehen. Für extreme Stoßanwendungen kann der Sensor mit einem Aluminiumgehäuse geschützt werden (disynet GmbH, Brüggen).

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