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Phoenix Contact 2016: rund 4 Prozent Umsatzplus erwartet

| Redakteur: Ines Stotz

Auf der Jahrespressekonferenz im Rahmen der SPS IPC Drives hat Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact, für Ende 2016 eine positive Marktentwicklung des Unternehmens prognostiziert.

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Roland Bent, Geschäftsführer, Phoenix Contact: „Für 2017 sehen wir, trotz aktuell fehlender deutlicher konjunktureller Indikatoren, gute Wachstumsmöglichkeiten im mittleren bis oberen einstelligen Bereich. Die Basis dafür werden Portfolioausbau, neue Kunden und neue Projekte im Lösungsgeschäft bilden.“
Roland Bent, Geschäftsführer, Phoenix Contact: „Für 2017 sehen wir, trotz aktuell fehlender deutlicher konjunktureller Indikatoren, gute Wachstumsmöglichkeiten im mittleren bis oberen einstelligen Bereich. Die Basis dafür werden Portfolioausbau, neue Kunden und neue Projekte im Lösungsgeschäft bilden.“
(Bild: Phoenix Contact)

Bent rechnet dabei mit einem Umsatzwachstum von 2,5 Prozent und 4,5 Prozent (in Euro) in den Märkten zum Jahresende. Die Zielmarke von 2 Mrd. Euro wird dabei mit einem voraussichtlichen Jahresumsatz von 1.96 Mrd. Euro leicht verfehlt. Nachdem im Jahr 2015 ein globales Wachstum von rund 8 Prozent erzielt wurde, würde sich dieser Trend in 2016 nicht fortsetzen. So weise der US-amerikanische Markt immer noch deutliche Reaktionen auf die Investitionen auf, die wegen des niedrigen Ölpreises und bestehender Überkapazitäten nahezu entfielen. Die seit zwei Jahren deutliche Abkühlung der chinesischen Wirtschaft habe sich in 2016 noch verstärkt. Der europäische Markt zeige dagegen 2016 weiter gutes Wachstum für die gesamte Branche. Diese Effekte spiegeln sich dann auch im Umsatzverlauf von Phoenix Contact für 2016 wider.

Wesentlicher Wachstumstreiber ist Deutschland mit rund vier Prozent und Europa mit gut fünf Prozent. Das USA-Geschäft weist leichtes Wachstum auf, während der chinesische Markt 2016 ungefähr auf Vorjahresniveau liegt, in Euro aber leicht zurückgegangen ist.

Dennoch wurden wichtige Investitionen in den Ausbau der Unternehmensstrukturen und in das Produktportfolio getätigt. Sie lagen bei sieben Prozent, die Ausgaben für F+E bei rund sechs Prozent des weltweiten Umsatzes. Die weltweite Mitarbeiterzahl wird 2016 um ca. 500 Personen auf mehr als 15.000 ansteigen. In Deutschland gab es einen Aufbau von rund 150 Stellen.

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