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National Instruments

21. VIP-Kongress: Internet der Dinge ist in der Praxis angekommen

| Autor: Karin Pfeiffer

Längst hat er sich als Plattform für Entwickler, Hersteller und Anwender etabliert: Der Kongress „Virtuelle Instrumente in der Praxis 2016“ von National Instruments bot auch dieses Jahr wieder einen regen Austausch zu Industrie-Themen rund ums Messen, Automatisieren und Embedded.

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In den Keynotes ging es auch um den Transfer der Trendthemen Big Data und IoT in die Praxis.
In den Keynotes ging es auch um den Transfer der Trendthemen Big Data und IoT in die Praxis.
(Bild: National Instruments)

Gut 700 Besucher, 40 Partner und Systemintegratoren sowie rund 100 Vorträge und Workshops: Beim 21. Technologie- und Anwenderkongress „Virtuelle Instrumente in der Praxis“ (VIP) von Gastgeber National Instruments in Fürstenfeldbruck herrschte Ende Oktober wieder ein reger Austausch zwischen Anwendern, Entwicklern und Herstellern. National Instruments (NI) richtet sich seit Jahrzehnten mit seinen Systemen für Ingenieure und Wissenschaftler an den großen technischen Herausforderungen weltweit aus.

Im Veranstaltungsforum Fürstenfeld haben Experten, Nachwuchs und Interessierte aus verschiedensten Branchen dieses Jahr verstärkt diskutiert, warum das industrielle Internet der Dinge und Big Analog Data nicht mehr nur Trends, sondern bereits Realität sind. Für großes Interesse sorgten beispielsweise die Praxisbeispiele von Schmid Elektronik von einem energieeffizienten Rennfahrzeugs und der intelligenten Instandhaltung einer Gleisinfrastruktur. Das Schweizer Unternehmen hat seinen ZBrain-Baukasten für IIoT- und CPS-Anwendungen erweitert. Der Baukasten ermöglicht seit zehn Jahren weltweit NI LabView auf eigener Hardware und im Serienprodukt.

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Neues zur NI-Plattform mit Ökosystemen

Im Mittelpunkt standen die neuesten technologischen Entwicklungen der NI-Plattform und die dazugehörigen Ökosysteme sowie Trends und Lösungen rund um die Themenfelder Embedded sowie Mess- und Automatisierungstechnik. In den Workshops ging es beispielsweise um Themen wie RF Design & Test, Verification & Validation und Data Management.

So präsentierte sich beispielsweise Noffz Technologie mit seinen Lösungen. Das mittelständische Unternehmen steht für flexible und schnelle Test- und Automatisierungslösungen. Die Anwendung der Hochfrequenztechnik (HF-Technik) in vielen innovativen Bereichen beschert Noffz weltweit zahlreiche Aufträge. Weltweit sind mehr als 2.000 Testsysteme von Noffz in Betrieb. Kerngebiet des Unternehmens ist die Mess- und Prüftechnik, besonders für die Zulieferer in der Automobilindustrie, aber auch für die weiße Ware und viele andere Branchen.

Die Werum Software & System AG wiederum bietet mit HyperTest eine Plattform, die bisher vorhandene, einzelne Tools unter einem System zusammenführt. Von der Freigabe eines Auftrags über Testbeschreibungen bis hin zum Bericht stellt HyperTest die Integrität von Daten und ihre Rückverfolgbarkeit sicher.

Und Berghof Testing präsentierte mit PIA Ansteuerungs-, Leistungs- und Messtechnik für Einspritzventile und Hochdruck-Einspritzpumpen in einem kompakten, intelligenten Gerät. PIA übernimmt die Funktion einer Steuereinheit, die das Motorsteuergerät simuliert und reale Umgebungsbedingungen erzeugt. Auch die anderen Aussteller brachten sich auf dem VIP-Kongress 2016 ein.

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 Karin Pfeiffer

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Journalistin