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Matrix Vision

25 Jahre mehr sehen, schnell analysieren, besser entscheiden

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Unabdingbar dafür: ein eingespieltes Team von Spezialisten, das die Gratwanderung zwischen Kontinuität und Wandel mitträgt. „Wir können uns auf hervorragende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stützen, die Veränderungen in der Welt der Bildverarbeitung mit vorantreiben – gleichzeitig Bewährtes aber auch sichern können“, lobt der Firmenchef.

Wandel auf dem Sensormarkt

Ein Wandel, durch den Matrix Vision seine Kunden begleitet, findet derzeit bei den Sensoren statt. CCD und CMOS – diese beiden Technologien sind momentan auf dem Markt. Mit den neueren CMOS-Sensoren lassen sich Produkte günstiger produzieren. Zudem kann direkt auf dem Chip eine erste Signalbearbeitung stattfinden. Und dennoch ist das Neue nicht in jedem Falle auch besser. Furtner weist darauf hin, dass „die Wahl des Sensors applikationsabhängig ist.“ CCD-Sensoren hätten in der Regel die bessere Bildqualität, ein geringeres Rauschen und keine Fehlpixel, ergänzt Armingeon.

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„Ob ein Farb- oder ein Grau-Sensor zum Einsatz kommt, hängt meist von der zu erfüllenden Aufgabe ab“, lautet eine Empfehlung von Matrix Vision. Manche Sensoren seien nur in der einen oder anderen Ausführung erhältlich. Farbsensoren hätten vor der lichtempfindlichen Sensormatrix Farbfilterstrukturen, das heißt, dass bestimmte Pixel nur Licht einer bestimmten Farbe aufnehmen.

„Diese Filterstrukturen sind durchlässig für Infrarotlicht. Um Verfälschungen bei Farbaufnahmen zu vermeiden, wird ein zusätzlicher Infrarot-Sperrfilter gebraucht. Bei farbigen Objekten führt dessen Einsatz jedoch aufgrund des pixelweisen Farbwechsels zu einer geringeren Ortsauflösung“, erläutert Armingeon weiter. Ist eine hohe Farbgenauigkeit wie bei der Farbprüfung von Ausdrucken gefragt oder ist eine hohe farbliche Ortsauflösung nötig, so sei die Verwendung einer 3-Chip-Kamera sinnvoll, bei der für die Farben Rot, Grün, und Blau ein eigener Chip verwendet wird. „Ein weiterer Gesichtspunkt ist der Verschluss“; so Armingeon weiter. „CCD- und CMOS-Sensoren gibt es mit Global-Shutter, einfache CMOS-Sensoren haben meist einen Rolling-Shutter. Letzteres führt bei Aufnahmen von schnell bewegten Objekten zu geometrischen Verzerrungen durch die Bewegung.“

Solche technische Feinheiten zeigen, dass bei der Auswahl von Bildverarbeitungskomponenten Fachwissen gefragt ist. „Wir entwickeln die Lösungen stets gemeinsam mit dem Kunden“, so Furtner. „Damit ist sichergestellt, dass stets die passende Technik zum Einsatz kommt.“ Und manchmal muss die für den Kunden richtige Technik eben erst entwickelt werden. Dieser Geist durchzieht Matrix Vision bereits seit 25 Jahren.

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