Robotik 36 Millionen Dollar für weltgrößtes Cobot-Zentrum
Universal Robots und Mobile Industrial Robots planen, in der Robotik-Hochburg Odense in Dänemark das weltgrößte Cobot-Zentrum zu errichten. Beide Unternehmen erwarten großes Wachstum in der Cobot-Sparte.
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Mobile Industrial Robots (MIR) und Universal Robots (UR), Hersteller von kollaborierenden Robotern (sogenannten Cobots), planen mit der finanziellen Unterstützung ihrer gemeinsamen US-Muttergesellschaft Teradyne für 36 Millionen Euro ein Cobot-Zentrum im dänischen Odense zu errichten. Die drittgrößte Stadt Dänemarks gilt als Robotikzentrum – hier befindet sich auch das dänische Robotik-Cluster.
Dänemark als Vorreiter im Robotik-Markt

Der CEO von MIR, Thomas Visti, sagt: „Dänemark hat einen bedeutenden Vorsprung auf dem globalen Markt für Cobots. Es ist daher äußerst sinnvoll, hier in Odense in den Bau des größten Cobot-Zentrums der Welt zu investieren.” MIR hat im vergangenen Jahr 100 neue Mitarbeiter, UR in den vergangenen zwei Jahren 280 neue Mitarbeiter eingestellt. Heute beschäftigen die beiden Unternehmen 160 beziehungsweise 450 Mitarbeiter in Dänemark. UR beschäftigt weltweit fast 700 Mitarbeiter, während die Belegschaft von MIR insgesamt rund 220 Mitarbeiter weltweit zählt.
Der Präsident von UR, Jürgen von Hollen, sieht viel Potential im Markt für Cobots: „Laut ABI Research wird dieser Markt bis 2030 auf einen Gesamtwert von fast 12 Milliarden Dollar anwachsen.“ Die jährliche Umfrage des Branchenverbandes Odense Robotics aus dem Jahr 2019 zeigt, dass aktuell 8.500 Menschen für dänische Roboterunternehmen arbeiten, davon 3.900 in und um Odense, der drittgrößten Stadt Dänemarks. Wenn die Branche den Wachstumsprognosen folgt, wird die dänische Roboterindustrie nach Angaben des dänischen Analysehauses Damvad im Jahr 2025 bereits 25.000 Mitarbeiter beschäftigen.
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