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40 % Ersparnis bei Druckluftanlagen

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Da aber davon auszugehen ist, dass vor 30 Jahren nicht alle Anlagen wirklich optimal und hochgradig energieeffizient konzipiert wurden, dürfte die Summe der Ersparnis bei vielen Altanlagen noch höher ausfallen, wenn alle Möglichkeiten, die die moderne Technik zu bieten hat ausgeschöpft werden. Erfahrungswerte zeigen, dass dann mitunter rund 40 bis 50 % Einsparungen drin sind. Ebenfalls ohne die Möglichkeit Wärmerückgewinnung zu nutzen. Käme diese zum Einsatz würde die Kostensenkung noch größer ausfallen. Auf der anderen Seite ist das Einsparpotenzial natürlich niedriger, wenn die Anlagen im Laufe der Zeit zumindest teilweise an den jeweiligen Stand der Technik angepasst wurden. Doch selbst dann sind die Summen zum Teil noch beträchtlich.

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Augen auf bei der Überprüfung

Wie aber lässt sich herausfinden, welches Einsparpotential die eigene Anlage überhaupt hat? Hier leisten Druckluftaudits hervorragende Dienste. Allerdings gilt es auch bei diesen auf einige Punkte zu achten. Heute sind so viele Anbieter von Audits am Markt, dass es zu immensen Qualitätsunterschieden kommt. Audit ist nicht gleich Audit. Wer ein Audit in Auftrag geben möchte, sollte zunächst abklären, ob dieses nach der Qualitätsnorm ISO11011 durchgeführt wird, wie viel Jahre Erfahrung in der Drucklufttechnik die Erbringer des Audits schon haben und auch welche Referenzen vorliegen.

Ganz wichtig ist, sich bei einem Audit nicht auf eine ausschließliche Amperemessung einzulassen, weil diese das tatsächliche Lastverhalten von Kompressoren mit drehstromasynchronen Motor in Voll-Last und Leerlauf nicht richtig wiederspiegeln. Bei der Durchführung des Audits sollten zertifizierte Messgeräte eingesetzt werden und ein entsprechender Report Auftragsbestandteil sein, der ein mögliches Sanierungskonzept enthält. Dieses sollte sowohl drehzahlgeregelte als auch Splitting-Lösungen berücksichtigt. Sicher Druckluftqualität ist ein weiterer Punkt, der während des gesamten Zeitraums gewährleistet werden muss. Das Audit sollte so umfassend sein, dass es auch den Betriebsdruck in der Druckluftstation vor und nach der Aufbereitung und am sogenannten Schlechtpunkt eines Betriebes enthält. Auch die Möglichkeit der summarischen Leckage Bestimmung und späterer Einzelortung sollten besprochen werden sowie der Zusammenhang und die Koordination zwischen Druckluft Qualität, zentraler Aufbereitung und Rohrleitungsmaterial und -durchmesser. Zum Schluss sollte es die Möglichkeit geben, das gesamte System über Steuerungen in ein zentrales System einbinden zu können, das die Dokumentation nach ISO 50001 ermöglicht.

Eine Überprüfung und Modernisierung alter Druckluftanlagen lohnt sich und kann trotz eventuell nötiger Erstinvestitionen langfristig zu einer enormen Kostenersparnis führen. Wichtig ist es, die Anlagen mit einem qualitativ hochwertigen Audit testen zu lassen, und sie nach der Modernisierungen auch professionell warten zu lassen. Wer dann noch in regelmäßigen Abständen immer mal wieder ein Auge auf weitere Neuentwicklungen und Optimierungsmöglichkeiten hat, sollte immer eine effiziente, zuverlässige aber auch kostengünstige Drucklufterzeugung haben.

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