Kübler Gruppe

50 Jahre Innovationsgeber für Drehgeber

06.07.2010 | Redakteur: Reinhard Kluger

Die Zukunft geht weiter: Drei Generationen Kübler bilden das Fundament des erfolgreichen Familienunternehmens. Bilder: Kübler
Die Zukunft geht weiter: Drei Generationen Kübler bilden das Fundament des erfolgreichen Familienunternehmens. Bilder: Kübler

Erfolgreicher Generationswechsel

Fritz Küblers Söhne, Gebhard und Lothar, die das Unternehmen seit 1997 in der zweiten Generation leiten, erinnern sich: „Vater und Söhne: Oft hört man von Schwierigkeiten und Konflikten, wenn die neue Generation übernimmt. Nicht so bei uns. Unser Vater vertraute uns, wir hatten den Freiraum und eigentlich immer ein gutes Gefühl. Richtige Konflikte gab es keine. Als er uns die Geschäftsführung übergab, war ihm übrigens völlig klar, dass wir einiges zu verändern hatten, um die Firma auf die Zukunft auszurichten. Prozesse und Strukturen zum Beispiel bedurften einer beherzten Modernisierung“, sagt Gebhard Kübler. Der Unternehmensgründer begleitete das Unternehmen als Vorsitzender des Beirats bis zu seinem Tod im Jahre 2003.

Viele Wegbegleiter des Unternehmens stellen heute fest, dass sich das Unternehmen über die Jahrzehnte mehrfach neu erfunden hat. Dennoch, die wichtigsten Grundwerte seien die alten geblieben.

Was wichtig ist: Die Kübler Werte

Seit dem Tag ihrer Gründung ist die Fritz Kübler GmbH untrennbar verbunden mit der Familie Kübler – das Unternehmen steht auf einem soliden Fundament aus familiären Werten und Familienkultur. „Werte“, ist Lothar Kübler überzeugt, „sind für ein gesundes Unternehmen unerlässlich.“ Und Statistiken belegen: Werteorientierte Unternehmen sind zudem profitabler.

Der Gründer Fritz Kübler selbst hat seinen Söhnen und späteren Nachfolgern zeitlebens nahe gelegt, dass es für ein gesundes und erfolgreiches Familienunternehmen wichtig ist, unabhängig zu bleiben (das Eigenkapital beträgt über 70 Prozent), verantwortungsvoll zu handeln und den Mitarbeitenden stets Respekt entgegenzubringen. Denn zu den Kernwerten bei Kübler gehört die Erkenntnis, dass das Kapital des innovativen Unternehmens in der Fähigkeit der Mitarbeiter liegt. Dazu kommen stetige Veränderungen, Verbesserungen und eine schnelle Reaktion auf Marktveränderungen. „Dadurch bleiben wir innovativ und die Ergebnisse - wie guter Umsatz und Ertrag – folgen“, sind die Brüder überzeugt. Mit innovativen Produkten brachte Fritz Kübler seinen Lebenstraum kontinuierlich ein Stück weiter. „Diese Strategie haben wir uns bis heute auf die Fahnen geschrieben“, betonen die beiden Geschäftsführer.

Service macht den Unterschied

Kübler sieht sich aus der Masse der Firmen herausragen, indem das Unternehmen den Begriff Service neu denkt und ihn streng an die Bedürfnisse seiner Zielgruppen anpasst. Das Motto Zig Ziglars „Stop selling – start helping“ ist den Geschäftsführern wichtig. Zudem fordern sie eine „Hands-on“-Mentalität: „Ein Kübler-Mitarbeiter fragt nicht andere, was zu tun ist, sondern sich selbst − und dann tut er es, “ beschreibt Gebhard Kübler den Unterschied, der sich bereits im Ansatz zeigt. Daraus entstehen Erfolgsfaktoren wie Kundennähe, Wirtschaftlichkeit, Liefertermintreue, Systemintegration und Lieferflexibilität. Das Kübler Design-System definiert Kundenservice in vier systematischen Schritten. Auf die genaue Analyse der Kundenanforderungen folgen das Ermitteln der optimalen Technologie, die Implementierung anhand erprobter Methodik und ein Maximum an After-Sales Angeboten. „Wir haben aus unserer langjährigen Erfahrung ein Paket geschnürt, das unseren Kunden wirklich weiter hilft und die passenden Lösungen liefert“, erläutert Kübler weiter. Und dass sich Kundenzufriedenheit auszahlt und eine Zukunftsinvestition ist, beweisen fünf erfolgreiche Jahrzehnte Unternehmensgeschichte.

Der Generationenvertrag

Nach diesen Maximen ist die stetige Verbesserung ausgerichtet, die Kübler seit Jahren verfolgt. Vor zwei Jahren richtete man dazu ein Verbesserungs-Office mit einem Verbesserungs-Manager ein. Kübler nennt seinen Weg die Kübler-Kaizen-Kultur. Schritt für Schritt lernen die Mitarbeiter ihr Bewusstsein, ihr Denken und ihre Handlungsweisen auf stetige Verbesserung zu fokussieren. Diese Kultur ist das Mittel, um das Unternehmen auch für die kommenden Generationen gesund zu halten. Dabei ist dies kein Projekt, sondern eine Daueraufgabe: Die Mitarbeiter arbeiten kontinuierlich selbst daran, Verschwendung zu erkennen und abzuschaffen und die Qualität täglich zu steigern. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Standortes Deutschland.

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