Automatisierung

ABB und Ericsson wollen drahtlose Automatisierung beschleunigen

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

ABB CEO Ulrich Spiesshofer und Börje Ekholm, Präsident und CEO von Ericsson.
ABB CEO Ulrich Spiesshofer und Börje Ekholm, Präsident und CEO von Ericsson. (Bild: ABB)

ABB und Ericsson haben ihre Geschäftsbeziehung mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) weiter ausgebaut. Die Zusammenarbeit stärkt ihre gemeinsame Vision für die Zukunft der flexiblen Produktion mit fortschrittlicher Automatisierung und drahtloser Kommunikation.

Die Zusammenarbeit startet vor dem Hintergrund der sich schnell entwickelnden Industrie 4.0 und beginnenden 5G-Konnektivität, die Unternehmen eine Steigerung ihrer Produktivität durch Automatisierung und Digitalisierung ermöglichen wird.

Das MoU bekräftigt die Absicht beider Partner, ihre bereits intensive Forschungszusammenarbeit fortzusetzen, Fertigungsprozesse zu verbessern und der Automatisierung zu erkunden und neue Geschäftsmöglichkeiten für das industrielle Ökosystem zu erschließen.

Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern

„Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit Ericsson zu einem Zeitpunkt auszubauen, in dem sich die Welt der Ära der 5G-Technologie nähert“, sagte ABB-CEO Ulrich Spiesshofer. „Die führende Position von ABB in der digitalen Industrie kombiniert mit der wegweisenden Arbeit von Ericsson in Sachen Konnektivität eröffnet Kunden neue Möglichkeiten, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit durch die Digitalisierung ihrer Unternehmen zu steigern.“

Aufbau eines industriellen Ökosystems beschleunigen

"Ericsson und ABB arbeiten bereits intensiv in der Forschung für 5G-Anwendungen und industrielle IoT-Technologien zusammen", sagte Börje Ekholm, Präsident und CEO von Ericsson. "Mit diesem MoU stärken wir unsere Partnerschaft, um den Aufbau eines neuen industriellen Ökosystems zu beschleunigen und das Potenzial der flexiblen Automatisierung voll auszuschöpfen. Durch die Kombination von 5G und Industrie 4.0 werden wir neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen."

Die beiden Partner beschleunigen bereits die Einführung einer neuen Generation intelligenter Fabriktechnologien. Ericsson setzt in seinen Fertigungsstätten im estnischen Tallinn ein intelligentes Automatisierungssystem ein, für das ABB eine vollständig automatisierte, flexible Roboterzellenlösung für den Zusammenbau von 5G-Funkgeräten bereitgestellt hat. (jup)

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