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Standardfrequenzumrichter: ABB verbessert Energieeffizienz

| Redakteur: Florian Stocker

ABB erweitert das Angebot seiner Standardfrequenzumrichter der Serie ACS580 mit neuen Frequenzumrichtermodulen.Die Geräte sollen Anwendern die Motor- und Prozesskontrolle künftig noch weiter erleichtern.

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Die neuen ACS580-Frequenzumrichtermodule sind in zwei Baugrößen verfügbar.
Die neuen ACS580-Frequenzumrichtermodule sind in zwei Baugrößen verfügbar.
(Bild: ABB)

Die Module für den Schrankeinbau ergänzen die Frequenzumrichter für die Wandmontage für die Schutzarten IP21 und IP55 für raue Betriebsumgebungen. Der neue Frequenzumrichter ACS580 gewährleistet des Weiteren die Sicherheit von Maschinen und Personal. Für eine verbesserte Prozessführung sorgen neue Features für Pumpen und Lüfter. Die Frequenzumrichter ACS580 unterstützen darüber hinaus mit integrierten Merkmalen die Nutzung mobiler Anwendungen.

Standardfrequenzumrichtermodule vereinfachen Motorregelung und Prozessführung

Der Leistungsbereich der ACS580-Frequenzumrichtermodule umfasst 250 bis 500 kW und Spannungen von 380 bis 480 V. Die Frequenzumrichtermodule verfügen standardmäßig über ein robustes IP00-Gehäuse mit lackierten Leiterplatten für eine höhere Zuverlässigkeit.

Der ACS580 steht nahezu steckerfertig zur Regelung von Pumpen, Kompressoren, Lüftern, Förderanlagen, Mischern und anderen Applikationen mit variablem oder konstantem Drehmoment zur Verfügung. Er besitzt ein modernes Sockel- und Rampensystem für eine schnelle und einfache Installation und erfordert nur wenig Zeit bei der Einstellung und Inbetriebnahme.

Alle wesentlichen Merkmale sind standardmäßig in das Frequenzumrichtermodul integriert. Dadurch sind weniger externe Komponenten erforderlich und der Verkabelungsaufwand und Platzbedarf werden reduziert. Das vereinfacht die Auswahl und den Betrieb der Geräte und ermöglicht den Anwendern eine bessere Handhabung sowie höhere Energieeinsparungen.

Die kleinen, kompakten Frequenzumrichtermodule haben eine große Leistungsdichte. Bei allen Geräten sind das Bedienpanel und die Regelungseinheit auf dem Modul montiert. Die eingebaute Drossel und ein integrierter EMV-Filter der Klasse C3 sowie ein Gleichtaktfilter reduzieren die Oberschwingungen. Die Modbus RTU-Feldbusschnittstelle und das doppelkanalige sicher abgeschaltete Drehmoment (STO) mit SIL 3/PL e sind weitere integrierte Merkmale.

Die Frequenzumrichtermodule sind des Weiteren für eine standardisierte Installation mit fertigen Stücklisten und einfachen Installationsanweisungen konzipiert. Da alle wesentlichen Merkmale in dem Frequenzumrichtermodul standardmäßig integriert sind, beschränkt sich der Bedarf an externen Komponenten, zusätzlicher Verkabelung und Platzbedarf auf ein Minimum. Die Auswahl des Frequenzumrichters und sein Einsatz werden dadurch vereinfacht und die Anwender können die Energienutzung und -einsparung besser handhaben.

Über das Menü „Diagnose“ des Bedienpanels kann der Anwender Probleme effektiv analysieren und lösen. Die Diagnose-Funktion liefert Informationen über den aktuellen Zustand des Frequenzumrichters, ob er gestartet oder gestoppt ist und über den Drehzahl-Istwert. Störungen, Warnungen, Freigaben und Ereignisprotokolle werden im Diagnose-Menü angezeigt. Die intuitive Benutzerschnittstelle gibt eine Anleitung, wie aktuelle Probleme gelöst werden können. Die aktive Sperrfunktion, mit welcher der Frequenzumrichter die Ursache für die abgelehnte Startanforderung erkennt und den Anwender darüber informiert, ist zum Patent angemeldet.

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